Kultur : Kunstmarkt: Rekordpreise für Rothko & Richter

Eine Woche nach der Rekordversteigerung von Edvard Munchs „Der Schrei“ für fast 120 Millionen Dollar bei Sotheby’s hat Konkurrent Christie’s nachgelegt. Die Auktion zeitgenössischer Kunst am Dienstag in New York war mit 388,5 Millionen Dollar (300 Millionen Euro) laut Christie’s die erfolgreichste Auktion der Kunstgeschichte in dieser Kategorie. So wurde Mark Rothkos Gemälde „Orange, Red, Yellow“ von 1961 für 86,9 Millionen Dollar verkauft, das Doppelte des Schätzpreises. Laut Christie’s ist es das teuerste zeitgenössische Bild, das je versteigert wurde. Nach dem Startgebot von 24 Millionen hatte sich ein siebenminütiger Bieterkrimi entwickelt. Auch für Gerhard Richter gibt es einen neuen Rekord. Sein „Abstraktes Bild (798-3)“ von 1993 wurde für gut 21,8 Millionen Dollar verkauft. Richters „Seestück (leicht bewölkt)“ von 1969 ging für 19,3 Millionen weg – der höchste Preis, der je für ein fotorealistisches Bild des Deutschen bezahlt wurde. Auch für „FC1“ von Yves Klein wurde mit knapp 36,5 Millionen Dollar der bisherige Höchstpreis für den Franzosen übertroffen. Und Alexander Calders Mobile „Lily of Force“ wurde ebenfalls zum Rekordpreis von über 18,5 Millionen Dollar verkauft. Alle Käufer blieben anonym.dpa

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