Kultur : Kunstraub im Kaiserpalast von Peking

Bei einem spektakulären Diebstahl aus dem streng gesicherten Kaiserpalast in Peking sind historische Ausstellungsstücke im Wert von einigen Millionen Euro entwendet worden. Es handelt sich vor allem um sechs goldene und silberne Puderdosen mit Edelsteinen und eine Handtasche mit Gold. Es waren Leihgaben des Hongkonger Liangyi-Museums. Der Dieb hatte sich offenbar nach Schließung des Palastmuseums in der Verbotenen Stadt am Sonntagabend in den Räumen versteckt. Ein Arbeiter habe den Mann Stunden später entdeckt. Als er ihn zur Rede stellen wollte, flüchtete der Räuber. Trotz eines Großalarms, bei dem auch paramilitärische Sicherheitskräfte mobilisiert wurden, konnte der Dieb entkommen. Zwei Gegenstände seien später leicht beschädigt gefunden worden. Der Sprecher des Palastmuseums, Feng Naìen, entschuldigte sich bei dem Liangyi-Museum und übernahm die volle Verantwortung für den „bedauerlichen Vorfall“. Der Diebstahl zeige, dass das Museum „ein paar Sicherheitsprobleme haben könnte“, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Xinhua. Es war der erste Diebstahl aus dem Kaiserpalast seit zwei Jahrzehnten. CHINA DAILY]dpa

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