Kultur : Kursk-Tragödie: Lügen und Versagen

August 2000: Nach einer Explosion im vorderen Schiffsteil sinkt die Kursk mit 108 Seeleuten und 24 ballistischen Raketen auf den Grund der Barentssee. In 108 Meter Tiefe ereignet sich an Bord des 155 Meter langen und 18 000 Tonnen schweren Kolosses eine weitere Explosion.

14. August: Erst zwei Tage nach dem Unglück veröffentlicht die russische Marine erste Informationen und spricht von "technischen Problemen".

15. und 16. August: Zwei erste Rettungsversuche mit einer Tauchkapsel schlagen fehl.

19. August: Die russische Marine gibt offiziell die Hoffnung auf, dass sich noch Überlebende an Bord der Kursk befinden.

20. August: Norwegische Tiefseetaucher brechen zur Kursk auf, um nach einem Zugang ins Innere des Bootes zu suchen. Sie scheitern bei dem Versuch, die Ausstiegluke der Kursk zu öffnen.

22. Oktober: Norwegische Taucher bohren ein Loch in die äußere Hülle der Kursk. Drei Tage später werden die ersten Leichen geborgen.

8. Oktober 2001: Die Kursk wird in einer spektakulären Aktion gehoben und in ein Trockendock bei Murmansk geschleppt.

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