Kultur : Kurzmeldung

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft hat bei seiner 47.Jahrestagung junge Künstler mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 150 000 Mark ausgezeichnet.Zwei jeweils mit 10 000 Mark dotierte erste Preise im Bereich Musik gingen an die Violinisten Felicia Terpitz und Daniel Röhn.Der Autor Volker Braun erhielt für sein Lebenswerk den mit 20 000 Mark dotierten Hans-Erich-Nossack-Preis.Förderpreise in Höhe von jeweils 15 000 Mark erhielten Daniel Kehlmann und Alex Capus.Mit 10 000 Mark dotierte Förderpreise erhielten die Künstler Kai Althoff, Lothar Hempel, Manfred Pernice, Torsten Slama und Sean Snyder.

Der Schriftsteller Max von der Grün ist mit dem Kogge-Literaturpreis der Stadt Minden geehrt worden.Die Auszeichnung ist mit 10 000 Mark dotiert.Als "Chronist des Reviers" habe der Schriftsteller vor allem gesellschaftliche Fragen thematisiert, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Die Geigerin Susanna Henkel aus Freiburg und der Geiger Tomo Keller (Stuttgart) teilen sich den Preis des 24.Deutschen Musikwettbewerbs für junge Solisten.errangen in diesem Jahr mit der Freiburgerin Susanna Henkel und dem Stuttgarter Tomo Keller zwei Geiger.Beide Nachwuchskünstler erhalten zusätzlich das Stipendium der Stiftung in Höhe von jeweils 10 000 Mark.Der Wettbewerb war vom 16.bis 27.September zum zweiten Mal in Berlin an der Hochschule der Künste ausgetragen worden.

Beim 24.internationalen Kinder- und Jugendfestival "Lucas" gingen in der Kategorie Jugendfilm die Preise an den kanadischen Beitrag "The Planet of Junior Brown" von Clement Virgo und an den deutschen Beitrag "Raus aus der Haut" von Andreas Dresen.In der Sektion Kinderfilm siegten die Beiträge " ...und raus bist Du" aus Island von Ari Kristinsson und "Ein Stück selbst" (Kongo / Belgien) des Regisseurs Mweze Ngangura aus.

Die argentinische Komödie "El viento se llevo lo que" des Regisseurs Alejandro Agresti wurde zum Abschluß des 46.Internationalen Festivals von San Sebastian mit der "Goldenen Muschel" ausgezeichnet.

Computer: "Edward III." ist Shakespeares 39.Stück

William Shakespeare soll ein weiteres Königsdrama verfaßt haben, dessen Autor bislang als unbekannt galt.Wie die "Sunday Times" berichtet, haben Experten jetzt das Stück "Edward III." als "eindeutig" aus der Feder des Dichters aus Stratford upon Avon erkannt, der den Fünfakter 1594/95 zusammen mit Freunden geschrieben habe, als wegen der Pest in London das Theaterleben stillstand.Nach einer Computeranalyse des Textes sei es als 39.Stück Shakespeare zugeordnet worden.Unter Edward III.schlugen die Engländer 1340 Frankreichs Flotte und stellten die größere Schlagkraft ihrer Langbogen-Truppen gegenüber der europäischen Armbrust unter Beweis.

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