Kultur : Kurzmeldungen und Kulturnachrichten

Sopranistin Gladys Kuchta gestorben

Den Berliner Opernfreunden war ihr Name spätestens seit Februar 1959 ein Begriff, als Gladys Kuchta an der Seite von Dietrich Fischer-Dieskau in der Berliner Erstaufführung von Hindemiths "Mathis der Maler" sang.Ein Jahr zuvor war die 1923 in Massachusetts geborene Sopranistin nach Karrierestationen in Florenz, Flensburg und Kassel an die Städtische Oper (ab 1961 Deutsche Oper) engagiert worden.Sechzehn Jahre sang sie hier wie auch international alle wichtigen hochdramatischen Rollen im italienischen wie deutschen Fach, einschließlich der Brünnhilde im "Ring" von Sellner und Maazel.Nach ihrem Bühnenabschied 1975 arbeitete sie als Gesangspädagogin.In der Nacht zum Mittwoch ist Gladys Kuchta nach schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren in Hamburg verstorben. Tsp

Irana Rusta, kulturpolitische Sprecherin der Berliner SPD, hat aus wirtschaftlichen Gründen eine Holding mit einem Intendanten für alle drei Opernhäuser der Hauptstadt vorgeschlagen.Rusta regte außerdem an, im Theater des Westens künftig "internationalen Operette" zu spielen.

Mit der Karl-Preusker-Medaille der Deutschen Literaturkonferenz wird in diesem Jahr die Münchner Verlegerin Christa Spangenberg ausgezeichnet.Damit sollen ihre Verdienste in der Literaturvermittlung geehrt werden, so die Deutsche Literaturkonferenz gestern in Berlin mit.

Der iranische Schriftsteller Faraj Sarkuhi hat verstärkte internationale Anstrengungen zur Unterstützung von Autoren, die wegen ihres Einsatzes für die Freiheit des Wortes verfolgt werden."Wir können sehr viel tun", sagte Sarkuhi, der selbst erst im Januar dieses Jahres aus der Haft entlassen worden war, gestern in Frankfurt.

Nur wenige Schriftsteller halten sich bei Lesungen an die vom Verband deutscher Schriftsteller empfohlene Honorarforderung von 500 DM.Laut einer Umfrage sind über 40 Prozent zu weniger als 300 DM zu Lesungen bereit. ADN

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