Kultur : Kurzmeldungen und Kulturnachrichten

Renzo Piano soll Klee-Museum in Bern bauen

Der italienische Architekt Renzo Piano soll das neue Paul-Klee-Museum in Bern bauen.Auf einen Architekturwettbewerb habe die Maurice E.and Martha Müller Foundation unter anderem aus zeitlichen Gründen verzichtet, sagte Stiftungspräsident Peter Schmid.Livia Klee hatte ihre Schenkung von nahezu 600 Werken aus dem Erbe des Klee-Sohnes Felix an die Bedingung geknüpft, daß das Museum bis spätestens Ende 2006 eröffnet wird.Sonst fallen die für die Sammlung vorgesehenen Werke an die Familie zurück.Außerdem habe Renzo Piano signalisiert, daß er nicht bereit sei, sich an einem Wettbewerb zu beteiligen.

Festspielhaus Baden-Baden weiter in Geldnot

Die Probleme des Festspielhauses in Baden- Baden reißen nicht ab.Nach einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" vom Sonnabend haben die Betreiber der Bühne bislang die dringend nötigen Sponsorengelder nicht auftreiben können und sind deswegen auf Landeshilfe angewiesen."Mir würde eine Landesbürgschaft derzeit außerordentlich helfen", sagte Intendant Andreas Mölich- Zebhäuser.Noch sei völlig unklar, wie eine Summe von fünf bis sechs Millionen Mark im Etat 1999 gedeckt werden soll.Das privat betriebene Festspielhaus Baden-Baden war erst im April dieses Jahres eröffnet worden.Wenig später wurden Millionenverluste bekannt.Nachdem sich der Dekra-Konzern aus dem Festspielhaus zurückgezogen hatte, übernahm die Stadt Baden-Baden die Mehrheitsanteile und verhinderte so im August den Konkurs.

Die Stadt Assisi will mit einer Wanderausstellung zur Finanzierung der vom Erdbeben beschädigten Basilika und ihrer Kunstwerke beitragen.Stationen der Ausstellung sind Paris, New York und Japan.Gezeigt werden Meisterwerke der toskanischen und umbrischen Malerei des 14.und 15.Jahrhunderts, Reliquiare sowie Manuskripte aus der Vatikanischen Bibliothek.Die italienische Regierung hofft, daß die Restaurierung der durch das Beben vom September 1997 beschädigten Franziskus-Kathedrale 1999 abgeschlossen ist. KNA

Friedrich Schillers Schädel, der in der Weimarer Fürstengruft aufbewahrt wird, ist nach Ansicht des Anatomiespezialisten Joachim-Hermann Scharf nicht echt.Der eigentliche Schädel sei in Goethes privater Sammlung verschollen, erklärte Scharf in der "Thüringer Allgemeinen".Klarheit könnte eine Analyse des in den Knochen enthaltenen Erbgutes bringen.Eine solche DNA-Analyse wird gegenwärtig unter anderem an den Gebeinen des Stauferkaisers Friedrich II.vorgenommen.Die Stiftung Weimarer Klassik lehnt derartige Tests für die beiden Schiller-Schädel ab. ADN

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