Kultur : Kurzmeldungen und Kulturnachrichten

Friedrich-Luft-Preis für Marthalers "Pariser Leben"

Der mit 15 000 Mark dotierte Friedrich-Luft-Preis für die beste Inszenierung des Jahres 1998 geht an Christoph Marthalers Produktion von Jacques Offenbachs "Pariser Leben".Die Jury des von der "Berliner Morgenpost" vergebenen Preises würdigt mit ihrer Wahl den schauspielerischen, musikalischen und inszenatorischen Kraftakt einer Aufführung, die Leichtigkeit und Ironie mit hintergründigem Ernst verbinde.Der Termin der zum siebten Mal vorgenommenen Preisverleihung wird noch bekanntgegeben.Die Auszeichnung erinnert an den Berliner Theaterkritiker Friedrich Luft.

Berliner Musik-Biennale mit 25 Uraufführungen

Mit 25 Ur- und etlichen Erstaufführungen geht die Berliner Musik-Biennale vom 11.bis 21.März in ihre fünfte gesamtdeutsche Runde.Erstmals werden alle vier großen Orchester der Stadt in dem umfangreichen, von Heike Hoffmann, Wolfgang Rihm und Stephan Winkler kuratierten Programm vertreten sein, das sechs Symphoniekonzerte enthält.Eine dreiteilige Nachtreihe des Arditti-Quartetts unterstreicht die Konzentration auf traditionelle Instrumentalbesetzungen, die dem Retrospektiven-Schwerpunkt der 80er Jahre entspringt.Drei Nachtkonzerte in der Neuen Nationalgalerie beleuchten die Entwicklung des Instrumentalen Theaters.Zu den Höhepunkten zählt die Aufführung von Feldmans fünfstündigem 2.Streichquartett (16.3.), Nonos Raumkomposition "Caminantes ...Ayacucho" (19.3.) und Lachenmanns "Tableau" (13.3.) und "Harmonica" (18.3.).Goldmann, Katzer und Oehring sind mit Kammerwerken vertreten, Susanne Stelzenbach und Ralf Hoyer entwarfen für den Hamburger Bahnhof eine performed installation. str

Das Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf wird auch in diesem Jahr eine breite Palette an Veranstaltungen anbieten können.Nach einem Beschluß des Rats der Stiftung Kulturfonds stehen dem Haus wie 1998 rund 60 000 Mark für Ausstellungen, Lesungen und Konzerte zur Verfügung.Die befürchteten Kürzungen blieben aus.

Der französische Zeichner Raymond Peynet, der als Schöpfer eines Liebespärchens zu Weltruhm kam, ist am Donnerstag 90jährig in Mougins gestorben.Peynet hatte sein poetisch-naives Paar in den unterschiedlichsten Situationen immer wieder gezeichnet.

Der Quell Verlag Stuttgart wird am 1.Juli von dem zum Bertelsmannkonzern gehörenden Gütersloher Verlagshaus übernommen.Das Gütersloher Verlagshaus sei einer der führenden Anbieter im Bereich von Religion und Theologie und führe das traditionelle Buchprogramm des Quell Verlags weiter, erklärten beide Verlage. epd

Der Berliner Schriftsteller und Journalist Peter Fürst ist bereits an Weihnachten im Alter von 88 Jahren in seinem Wohnort San Francisco gestorben, wie der Carl Hanser Verlag erst jetzt mitteilte.1994 erschien sein erstes Buch "Der Zigarrentöter".

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