Kultur : Kurzmeldungen und Kulturnachrichten

Stummfilmstar Buddy Rogers gestorben

Der Schauspieler Charles "Buddy" Rogers ist tot.Er starb, wie jetzt bekannt wurde, am Mittwoch im Alter von 94 Jahren in seinem Haus in Rancho Mirage in Kalifornien, berichtete die "Los Angeles Times".Sein bekanntestes Werk ist "Wings", ein Stummfilmklassiker von 1927.In der Hauptrolle spielte Rogers einen Piloten, der im Ersten Weltkrieg irrtümlich seinen besten Freund abschießt."Wings" erhielt den allerersten Oscar als bester Film.Während der Dreharbeiten hatte Rogers Mary Pickfort kennengelernt, die für den Rest ihres Lebens seine Gefährtin blieb.Rogers gab 1926 sein Leinwanddebüt in dem Film "Fascinating Youth".Er drehte bis zum Ende seiner Schauspielkarriere etwa 60 Filme, darunter "Varsity" und "River of Romance".

Doris Dörries "Männer": US-Neuverfilmung geplant

Die deutsche Erfolgskomödie "Männer" von Regisseurin Doris Dörrie soll in den USA neu verfilmt werden.Wie die Fachzeitschrift "Filmecho-Filmwoche" in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, plant die Produktionsgesellschaft "Baltimore Spring Creek" eine Neuauflage des Films, den Dörrie 1985 mit Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht in den Hauptrollen drehte.Als Regisseur des Remakes sei Damon Santostefano ("The Thing", "Three to Tango") vorgesehen.Für das Drehbuch sei die Schauspielerin und Autorin Barra Grant verantwortlich.Die Rollen wurden noch nicht besetzt.Dörries Komödie war einer der größten Kassenmagneten in der Bundesrepublik.

"Budapest - Berlin", die geplante Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe in der Berliner Akademie der Künste im Herbst, wirft bereits bei der Frühjahrstagung vom 7.bis 9.Mai ihre Schatten voraus.Bei öffentlichen Veranstaltungen nehmen unter anderem der ungarische Schriftsteller und Präsident der Berliner Akademie, György Konrad, der Schriftsteller Istvan Eörsi und der Theaterregisseur George Tabori teil.Bereits am Vorabend der Frühjahrstagung gibt es eine Lesung ungarischer Schriftsteller.In der "Langen Nacht" gratulieren Christa Wolf und Peter Härtling ihrem Kollegen Volker Braun zum 60.Geburtstag (7.Mai).Eröffnet wird die Frühjahrsmitgliederversammlung mit einem Referat des Kunsthistorikers Hans Belting über "Deutsche Kunst und deutsche Identität".

Georg Christoph Sandmann aus Berlin wird neuer Generalmusikdirektor (GMD) des Mittelsächsischen Theaters mit seinen Spielstätten in Freiberg und Döbeln.Wie der Intendant des Theaters, Ingolf Huhn, am Freitag in Freiberg mitteilte, setzte sich Sandmann unter 85 Mitbewerbern durch.Für die Wahl Sandmanns hätten dessen reiche Erfahrungen gesprochen, die er von 1992 bis 1997 als 2.Kapellmeister an den Städtischen Theatern in Chemnitz sammeln konnte, hieß es.Der 1965 in Berlin geborene Sandmann löst in Freiberg Tilo Lehmann ab, dessen Vertrag mit dem Mittelsächsischen Theater zum Ende der laufenden Spielzeit endet. ADN

Stipendien zur Weiterbildung von Tänzer und Tänzerinnen, die in Berlin arbeiten und mindestens eine eigene Choreographie erarbeitet haben, schreibt die Berliner Senatsverwaltung für Kultur für 1999 aus.Bewerbungen bis zum 21.Mai, nähere Informationen unter Telefon 030 / 90 228 752. Tsp

Ulrike Bock und Brigitta Sgier, Künstlerinnen, sind mit dem Marianne-Werefkin-Preis ausgezeichnet worden, wie die Berlinische Galerie mitteilte.Die mit 10 000 Mark dotierte Auszeichnung wird seit 1990 zum vierten Mal vom Verein Berliner Künstlerinnen vergeben.

Alfredo Kraus hat die beiden Vorstellungen von "Lucia di Lammermoor" in der Deutschen Oper Berlin am 30.April und 4.Mai krankheitsbedingt absagen müssen.Für ihn springt José Sempere ein. Tsp

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