Kultur : Kurzmeldungen

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MUSIK AUS BERLIN

JAZZ

Als der Blues gezeugt wurde, war er bereits 30 Jahre alt. Der Trick: W.C. Handy schrieb 1914 den „St. Louis Blues“ und nannte sich einfach „Vater des Blues". Das Stück selbst ging nach einigen Jahren des Ruhms an seiner Scham zugrunde. Bis es die Pianistin Aki Takase, die seit 1987 in Berlin lebt, exhumierte. Ihre Helfer, darunter Rudi Mahall und Fred Frith, boxen ihm ruppig in die Rippen, Takase streichelt ihn mit Stride-Einheiten. Und siehe da, auf „St. Louis Blues“ (Enja) klingt er neben vier weiteren Handy-Kompositionen kindlich verspielt. Ihre wiederbelebenden Kräfte demonstriert die Japanerin bis 10. 8. im A-Trane. völ

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