Kultur : Kurzmeldungen

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Sie sind nicht die ersten, auch nicht die erfolgreichsten, aber gewiss die beständigsten Vertreter jener Berliner Eigenart des Low-Fi-House, der sich von der Gitarre nie ganz verabschiedet hat. Mit „Dwellers On The Threshold“ (Kitty-yo) haben Tarwater bereits ihr fünftes Studio-Album erbastelt. Und zwar besser denn je. Jetzt können Bernd Jestram und Ronald Lippock sogar Harfenklänge verwenden, ohne dabei kitschig zu klingen. Oder Anleihen bei Lou Reed suchen, ohne die warmherzige Entschlossenheit zu verlieren, die ihre repetitiven, von synthetischen Knispelgeräuschen unterspülten Songs antreibt. Man kann das Album düster nennen – oder einfach nur für ziemlich erstklassig halten. KM

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