Kultur : Kurzmeldungen

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In 30 000 Fragmente zerschellten am 26. September 1997 um 11 Uhr 42, einige der größten Kunstwerke des Abendlandes: Giottos Fresken in der Oberkirche der Basilika von Assisi. Das Erdbeben, das Umbrien verwüstete, verwandelte Teile des Gewölbes mit den Fresken der Ortsheiligen Franz und Clara (links, Foto: AP) und Wandbilder des Giotto-Lehrers Cimabue in Staub und Schutt. Zwei Mönche und zwei Denkmalpfleger fanden unter den Trümmern den Tod. Heute, fünf Jahre später, feiert Assisi unter Glockengeläut die Wiederherstellung seiner Schätze. Nicht vollständig konnten die Fresken restauriert werden, weiße Flächen markieren unwiederbringlich verlorene Teile (rechts, Foto: dpa). Dennoch ist die geduldige Puzzlearbeit, mit der 15 Restauratoren die Bilder wieder zusammenfügten (Kostenpunkt: zwei Millionen Euro) eine der größten und schnellsten Instandsetzungsarbeiten der letzten Zeit. Ein echtes Franziskus-Wunder. til

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