Kultur : Kurzmeldungen

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KULTURNACHRICHTEN

Im Wettbewerb der Berlinale (6. bis 16. Februar) sind drei deutsche Filme vertreten: Wolfgang Beckers „Good Bye, Lenin!“, Oskar Roehlers „Der alte Affe Angst“ und „Lichter“ von HansChristian Schmid. Fünf amerikanische Filme – von Steven Soderbergh („Solaris“), Stephen Daldry („The Hours“), Spike Jonze („Adaptation“), Spike Lee („The 25th Hour“) und George Clooneys Regiedebüt („Confessions of a Dangerous Mind“) – werden im Wettbewerb erwartet, zu dem bislang 19 Filme ausgewählt sind. Aus Frankreich kommen Beiträge von Claude Chabrol, Pascal Bonitzer und dem früheren Berlinale-Sieger Patrice Chéreau, Alan Parker präsentiert eine britisch-amerikanische Koproduktion, außerdem sind Werke aus Italien (von Gabriele Salvatores), China (Zhang Yimou), Japan (Yoji Yamada), Slowenien (Damjan Kozole) und dem Senegal (Moussa Sene Absa) dabei. Eröffnet wird das Festival mit Rob Marshalls „Chicago“, beschlossen mit Martin Scorseses „Gangs of New York“. Beide Filme laufen außer Konkurrenz. Tsp

William Kentridge , Zeichner und Filmemacher, erhält den Kaiserring der Stadt Goslar. Der 1955 in Johannesburg geborene Künstler sprenge traditionelle Kategorien der Bildenden Künste, heißt es in der Begründung der Jury. Bei seinen Zeichentrickfilmen stellt er nicht für jede Bewegungsphase ein separates Bild her, sondern radiert aus einem einzigen Blatt die beweglichen Elemente aus und zeichnet sie neu. dpa

Der Finalsatz von Beethovens Neunter kann seit Freitag im Original im Internet betrachtet werden. Aus Anlass der Aufnahme des Dokuments in das Unesco-Register „Memory of the World“ hat die Berliner Staatsbibliothek die Seiten weltweit zugänglich gemacht. Das Weltregister soll als digitales Netzwerk wertvolle Buchbestände, Handschriften, Partituren, Unikate, Bild-, Ton- und Filmdokumente umfassen. Bisher verzeichnet es 69 Dokumente des Menschheitserbes.dpa

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