Kultur : Kurzmeldungen

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KULTURNACHRICHTEN

Die Berliner Festwochen sollen nach Auffassung von Kulturstaatsministerin Christina Weiss künftig „zu einer festen, Impulse versprechenden Marke im internationalen Festivalgewerbe“ werden. Das Festival, das unter dem Dach der Berliner Festspiele in Obhut des Bundes veranstaltet wird, sei „eines der großen traditionellen Kulturereignisse der Hauptstadt“. Es biete die Chance, mit einem innovativen Programm „ein anspruchsvolles nationales und internationales Publikum in die Stadt zu holen“. Hier solle aber nicht nachgespielt werden, was anderswo schon gelaufen ist. „Hier sollte vor allem entdeckt werden“, fordert Weiss. Das Profil der Festwochen müsse geschärft und das Marketing verbessert werden, fügte die Staatsministerin hinzu. Ferner müsse ein Zeitraum gefunden werden, „der den Projekten die nötige Aufmerksamkeit beschert“. Weiss betonte: „Lieber kürzer und schärfer als länger und beliebiger.“ Sie sei sich sicher, dass dies dem Intendanten der Berliner Festspiele, Joachim Sartorius, nach den Anlaufschwierigkeiten des letzten Jahres im kommenden Herbst gelingen werde. Tsp

Mehr als 100 Kunstgegenstände aus dem Irakischen Nationalmuseum Bagdad sind von Bürgern des Landes zurückgegeben worden. Wie das USZentralkommando mitteilte, befinden sich darunter eine 7000 Jahre alte Vase, kostbare Manuskripte und eines der ältesten erhaltenen Bronzereliefs eines Bullen. Nicht immer soll die Rückgabe ganz freiwillig gewesen sein. dpa

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