Kultur : Kurzmeldungen

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MUSIK AUS BERLIN

CLUBJAZZ

Es hat schon häufiger Versuche von Musikern gegeben, wie eine Maschine zu klingen. Yesolar wollen das auch. Die Songs ihres Debütalbums „Doo Dit“ (Doo Dit Records) hören sich wie Tracks an, wie am Computer gesampelte DancefloorStücke, in denen ein DJ vergessene Souljazz- und HipHop-Platten verarbeitet. Aber das Berliner Trio spielt seine groovigen Beat-Meditationen auf konventionelle Weise: Piano, Bass, Schlagzeug, erweitert um ein paar Effektgeräte. Das ergibt einen kühl-pulsierenden Clubsound, der dem Lichtkranz einer Diskokugel ebenso viel verdankt wie Martin, Medeski & Wood. Eine wunderbar leichte Acid-Trance. Gemacht, um zu tanzen (am 21. Januar im Privatclub, 20 Uhr) – oder um wegzudämmern. KM

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