Kultur : Kurzmeldungen

Classic Card: Für zehn Mark ins Konzerthaus Berlin

Das Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt hat eine "Classic Card" herausgebracht, mit der jeder Jugendliche unter 27 Jahren ab sofort an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn beste Restkarten zum Preis von zehn Mark erhält.Die nicht übertragbare Plastikkarte, die sich am Prinzip der Bahncard orientiert und einmalig 40 Mark kostet, ist eine Saison lang für alle Eigenveranstaltungen des Hauses, also rund 340 Konzerte, gültig.Bestellformulare gibt es im Schauspielhaus und bei den Kooperationspartnern der "Classic Card", der Dresdner Bank, dem ADAC und dem Kulturkaufhaus Dussmann. Tsp

Die Auslandsstipendien im Rahmen des Berliner Kulturaustauschs für Istanbul, London, Moskau, New York und Pasadena für das kommende Jahr werden jetzt ausgeschrieben.Bewerben können sich Künstler, "die zum 31.Dezember das 40.Lebensjahr noch nicht vollendet, ihren Lebensmittelpunkt seit mindestens drei Jahren in Berlin haben und erste Berufserfolge nachweisen können", wie es in der Mitteilung der Senatskulturverwaltung heißt.Dort in der Brunnenstraße 188-190 in Berlin-Mitte können auch bis zum 25.September die Bewerbungsunterlagen abgeholt werden. Tsp

Jeden Monat bei Vollmond stellt das Studio des Renaissance-Theaters künftig die neuesten Werke junger deutschsprachiger Dramatiker vor.Zur Eröffnung der "Lunatischen Lesungen" wird am 5.Oktober das Stück "Im Einvernehmen" des neuen Hausregisseurs Daniel Call vorgestellt.Es lesen die Schauspielerin Marion Kracht und die Sängerin Ulla Meinecke.In weiteren Lesungen sollen Stücke unter anderem von Alexej Schipenko, Martin Baucks, Melanie Gieschen, Moritz Rinke und Theresia Walser vorgestellt werden. Tsp

Die Beuys-Ausstellung "wer nicht denken will fliegt raus" im Museum für Post und Kommunikation wird bis zum 30.Dezember verlängert.Anschließend werden die Räumlichkeiten An der Urania 15 aufgegeben, da das Museum in sein angestammtes, derzeit in Wiederaufbau befindliches Gebäude in der Leipziger Straße übersiedeln wird. Tsp

Benno Bessons Theaterarbeit ist am Sonntag, 11.30 Uhr, Thema einer Diskussion in der Berliner Akademie der Künste.Der Regisseur selbst, seine Tochter Katharina Thalbach sowie Fred Düren, Eberhard Esche und Henning Rischbieter nehmen daran teil.Die Diskussionsleitung hat Friedrich Dieckmann, wie die Akademie am Mittwoch mitteilte.Anlaß für die Veranstaltung ist das Erscheinen eines von der Stiftung Archiv der Akademie der Künste herausgegebenen Bandes über die Theaterarbeit des Brechtschülers Besson. Tsp

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