Kultur : Kurzmeldungen

146 Galerien bei der dritten Kunstmesse art forum berlin

Zur dritten Kunstmesse "art forum berlin" werden vom 1.bis 4.Oktober auf dem Messegelände am Funkturm 146 Galerien aus 22 Ländern ihr Angebot zeitgenössischer Kunst präsentieren.Mit dieser kleingehaltenen Auswahl werde der "exklusive Charakter" der Kunstmesse unterstrichen, sagte Rudolf Kicken, einer der geschäftsführenden Gesellschafter der veranstaltenden European Galleries, bei der Eröffnungspressekonferenz.Erstmals wurden 17 jungen Galerien aus neun Ländern besonders günstige Konditionen eingeräumt, um ihnen die Beteiligung zu ermöglichen.60 Prozent der teilnehmenden Galerien kommen aus dem Ausland.Eingeladen wurden ferner 30 Kuratoren aus zwölf Ländern und 100 internationale Kunstsammler.Erstmals wird während der Messe der nach dem Kunsthändler Paul Cassirer, einem Wegbereiter der Moderne, benannte Kunstpreis verliehen.Die mit jeweils 20 000 DM verbundene Auszeichnung geht an die italienische Künstlerin Monica Bonvicini und an den britischen Künstler Liam Gillick.(Ausführliche Berichte in der morgen erscheinenden Beilage des Tagesspiegels "art forum berlin") Tsp

Neuer Dessauer Bauhaus-Direktor Akbar vorgestellt

Mit ihrem neuen Direktor Omar Akbar bekommt die Stiftung Bauhaus in Dessau einen Leiter, der großen Wert auf die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Arbeit legt."Ich will, daß das Haus wieder produziert und nicht nur konstatiert", sagte der 1948 in Afghanistan geborene Professor der Architektur an der Fachhochschule Dessau, der nach einem internationalen Ausschreibungsverfahren gegen 48 Mitbewerber an die Spitze der Dessauer Institution berufen wurde, gestern bei seiner offiziellen Vorstellung an seiner neuen Wirkungsstätte.Akbar löst den Berliner Stadtplaner Hardt-Waltherr Hämer ab, der nach dem Weggang des seit 1985 amtierenden Rolf Kuhn die interimistische Leitung übernommen hatte.Akbar kam im Alter von zwölf Jahren aus Kabul nach Deutschland, nachdem sein Vater eine Deutsche geheiratet hatte.Das Architekturstudium in Berlin schloß er 1976 ab und trat eine Stelle als Gastdozent an der Berliner Hochschule der Künste an.1981 ging Akbar in den Irak, wo er zusammen mit einer Architektengruppe an der Rettung der historischen Altstadt von Bagdad arbeitete.Zurückgekehrt nach Deutschland, wurde Akbar, der seit 1978 die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, 1993 auf eine Professur für Städtebau an der Fachhochschule Anhalt in Dessau berufen.Als neuer Bauhaus-Direktor will er auch die internationale Bedeutung der Einrichtung weiter stärken. Tsp

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