Kultur : Kurzmeldungen

17 . Bayerische Theatertage mit Everding-Rede eröffnet

Im Gedenken an ihren geistigen Vater August Everding sind am Sonnabend im Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theater die 17.Bayerischen Theatertage eröffnet worden.Durch eine Videoeinspielung wandte sich der im Januar verstorbene Gründer der Theatertage gleichsam aus dem Jenseits noch einmal an Künstler und Publikum.Everdings Eröffnungsrede war bereits im vergangenen Dezember aufgezeichnet worden, da er für Ende Februar eine Gastinszenierung an der New Yorker Metropolitan Opera geplant hatte.Ursprünglich sollte die Rede "ganz im Hoffmannschen Sinne als Wechselspiel zwischen Fiktion und Realität mit modernen technischen Mitteln als simulierte Liveschaltung aus New York" eingespielt werden.Bis zum 7.März erleben die Theaterfreunde 34 Vorstellungen aus allen Sparten von Klassikern über die Operette bis zu zeitgenössischen Stücken.

Berliner Ausstellung "Sensation" mit Rekordbesuch

Die Ausstellung "Sensation" mit Arbeiten aus der Sammlung des Londoner Werbeunternehmers Charles Saatchi ist gestern in Berlin zu Ende gegangen.Mit weit über 130 000 Besuchern ist sie die bislang erfolgreichste Sonderausstellung des "Museums der Gegenwart" im Hamburger Bahnhof.Die 110 Arbeiten einer unter dem Markenzeichen "Young British Artists" bekannt gewordenen jungen Künstlergeneration hatten bei ihrer Erstpräsentation im Herbst 1997 in der Londoner Royal Academy für erhebliches Aufsehen gesorgt.Mit Hilfe des finanziellen Engagements des Vereins der Freunde der Nationalgalerie konnte die Ausstellung nach Berlin übernommen werden. Tsp

Musical "Jekyll & Hyde" in Bremen gestartet

Die Europa-Premiere des Musicals "Jekyll & Hyde" in Bremen begeisterte am Wochenende knapp 1500 Gäste.Das vom Amerikaner Frank Wildhorn komponierte Musical, das seit zwei Jahren mit großen Erfolg am New Yorker Broadway gespielt wird, soll nun auch in Deutschland zur Erfolgsstory werden.Autor des Stückes nach dem Buch von Robert L.Stevenson von 1886 ist der Brite Leslie Bricusse.Das Musical wird im eigens errichteten Bremer Theaterhaus gezeigt.Das Investitionsvolumen für das Theater und die Produktion betrug insgesamt rund 65 Millionen Mark.Das Theater - auf den Grundmauern eines ehemaligen Schwimmbades errichtet - ist ebenso aufwendig konzipiert wie das Musical selbst.Roter Teppichboden, viel Glas, Edelstahl und edle Hölzer prägen das großzügig über drei Ebenen gestaltete Foyer.Die Produzenten Frank Buecheler und Lutz Jarosch sind vom Erfolg des Stückes schon seit langem überzeugt.Sie hoffen, daß sich ihre 20-Millionen-Mark-Investition in zweieinhalb Jahren amortisiert hat.Bis jetzt wurden ihren Angaben zufolge bereits rund 150 000 Karten gebucht.

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