Kultur : Kurznachrichten

Preis "Das unerschrockene Wort" für Hans Küng

Der Tübinger katholische Theologe Hans Küng (71) hat den von zwölf Lutherstädten gestifteten Preis "Das unerschrockene Wort" erhalten.Küng habe in seinem intellektuellen Leben "viele Grenzen überschritten", sagte der Berliner evangelische Theologe Richard Schröder bei der Preisverleihung am Sonnabend auf der Wartburg bei Eisenach.Küng sprach sich für eine Änderung des Kirchensteuersystems aus, bei der die Verfügungshoheit über die Steuermittel von den Diözesen an die Kirchengemeinden verlagert werden solle."Ich bin überzeugt, daß insbesondere die katholischen Bischöfe in Deutschland auf diese Weise wieder lernen würden, mehr auf ihr Volk zu hören."



Neuer Organisator für Baseler Kunstmesse

Die TEFAF Basel, eine der bedeutendsten Kunst- und Antiquitätenmessen der Welt, soll künftig von der Messe Basel organisiert werden.Darauf hat sich die Messe mit der Vereinigung The European Fine Art Fair (TEFAF) geeinigt.Die TEFAF werde sich künftig auf die Organisation der alljährlich stattfindenden Messe in der südniederländischen Stadt Maastricht konzentrieren, teilte die Vereinigung am Wochenende an ihrem Sitz im niederländischen Den Bosch mit.Die nächste Antiquitätenschau in Basel sollte vom 13.bis 21.November stattfinden.Der neue Träger will den Termin einhalten.



Josef W.Janker (77) ist der erste Träger des vom Verleger Hubert Burda gestifteten Hermann-Lenz-Preises.Der Preis ist mit 20 000 Mark dotiert.Die Laudatio am 10.Juni soll Peter Handke halten.



Die Deutsche Oper Düsseldorf / Duisburg hat mit dem "Fliegenden Holländer" gestern erstmals auf chinesischem Boden ein vollständiges Werk Richard Wagners herausgebracht.Ort der Premiere war das neuerbaute Opernhaus von Shanghai.In den aus Neapel importierten Kulissen traten Solisten aus Düsseldorf und Wien zusammen mit chinesischen Chorsängern auf.



Cong Su, Komponist des am Rostocker Volkstheater gespielten Musicals "C-Man" (Tagesspiegel, 8.April), legt Wert auf die Feststellung, daß es sich bei der gezeigten Aufführung "um eine seitens des Regisseurs einseitig und ohne Zustimmung des Komponisten und Librettisten gekürzte Version des Originals handelt".Tsp

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