Kultur : Lauter Erstlingswerke

Die wöchentlich in Berlin erscheinende Architektur-Fachzeitschrift "Bauwelt" hat europaweit Architekten dazu eingeladen, Pläne und Fotos ihres ersten Hauses einzusenden.Es sollte in eigener Verantwortung entworfen und nach dem 1.Januar 1995 fertiggestellt sein.Über 350 Architekten haben weltweit an dem Wettbewerb teilgenommen.Die Jury - gebildet aus den Architekten David Chipperfield, Felix Claus, Hannelore Deubzer, Yves Lion und Cornelia Müller - hat inzwischen ihre Auswahl getroffen.Es gab fünf verschiedene, mit jeweils einem Preisgeld von 10 000 DM dotierte Kategorien.Den Preis für "das erste Haus" erhielten in der Kategorie 1 "Private Wohnhäuser" das Schweizer Architekturbüro von Rolf Berger und Martin Erhart für das Einfamilienhaus Engler in Grabs.In der Kategorie 2 "Garten, Park und Straßenräume" gewann das Kopenhagener Büro Brandt Hell Hanstedt Holscher für die Gestaltung des Jarmers Square in Kopenhagen.In der Kategorie 3 "Innenräume" fiel der Preis zu gleichen Teilen an das Frankfurter Büro Bernd Mey und Christian Pantzer für den Umbau der Unterführung Roßmarkt zu einer Diskothek und an das Darmstädter Büro Liquid für den Umbau einer ehemaligen Lkw-Einstellhalle zum Weststadtcafé Darmstadt.In der Kategorie 4 "Bauten für die Gemeinschaft" ging der Preis an die Pariser Architektin Odile Seyler für einen sozialen Wohnbau in Paris, und in der Kategorie 5 "Konstruktion" gewannen Camenzind & Gräfensteiner, Zürich, für eine Sporthalle in Uster.Alle Preisträger und weitere interessante Arbeiten werden vom 19.bis 24.Januar während der Münchner Messe "BAU 99" vorgestellt und im "Bauwelt"-Heft 1-2/1999 veröffentlicht.

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