Leihgabe : Kunstmuseum Bonn bekommt sechs Macke-Bilder

Das Land Nordrhein-Westfalen will dem Kunstmuseum Bonn sechs Werke des Expressionisten August Macke (1887-1914) als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen.

Düsseldorf/Bonn - Die Aquarelle und Zeichnungen im Gesamtwert von rund 500.000 Euro gehören einem Privatsammler, wie die Staatskanzlei mitteilte. Dem Sammler werde gestattet, eine fällige Schenkungssteuer mit der Abgabe der Bilder zu begleichen.

Auf Initiative von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) soll das Kunstmuseum das Aquarell "Blick auf unsere Straße im Frühling" von 1912 und die in Pastell und Gouache ausgeführte "Farbkomposition" von 1913 sowie die Zeichnungen "Junger Pierrot" (1913), "Kran im Hafen" (1914), "Araberjunge" (1914) und "Esel und Dromedare" (1914) erhalten. "Die Aquarelle und Zeichnungen gehören zu den Werken herausragender Qualität von August Macke und werden die im Bonner Kunstmuseum vorhandene Sammlung in exzellenter Weise ergänzen", betonte Rüttgers.

Das Kunstmuseum Bonn besitzt eine der größten Sammlungen der Werke von Macke. Neben Münster hat sich vor allem in Bonn, wo Macke aufwuchs, ein Zentrum der Sammlung und Erforschung seines Werks herausgebildet. Der Künstler gilt als wichtigster Vertreter des rheinischen Expressionismus. (tso/ddp)

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