Kultur : Leipziger Buchmesse endet mit Besucherrekord

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Mit einem Publikumsrekord ist am Sonntag die Leipziger Buchmesse zu Ende gegangen. Trotz Konjunkturflaute und IrakKrieg war es mit rund 88 000 Besuchern der erfolgreichste Jahrgang in der Geschichte des Frühjahrsbuchmesse, so der Projektleiter der Leipziger Messe, Oliver Zille. 11000 Besucher mehr als im Vorjahr informierten sich an Ständen von rund 2000 Verlagen aus 28 Ländern über die Neuerscheinungen der Saison. Zum Lesefest „Leipzig liest“ kamen nach Schätzung der Veranstalter rund 35000 Besucher. Bei den 650 Lesungen waren Günter Grass, Henning Mankell, Ian McEwan, Christoph Hein, Peter Härtling, Mario Adorf und Peter Ustinov Publikumsmagneten. Zum Abschluss erhielt der flämische Schriftsteller Hugo Claus den mit 10 000 Euro dotierten Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Der Intendant der Berliner Festspiele, Joachim Sartorius, würdigte in seiner Laudatio dessen „Unabhängigkeit des Geistes, der nie gemeine Sache macht mit den Mächtigen, den Siegern, den Politikern“. dpa

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