Kultur : LESERJURY

Slava Platikanova,

29.

Wohnt in Charlottenburg.

Kam vor zehn Jahren aus Bulgarien

fürs Philologie-Studium nach Berlin.

Mein letzter Lieblingsfilm:

„Persepolis“, die Comic- verfilmung von Marjane Satrapi. Wie sie ihre eigene Geschichte umgesetzt hat, hat mich sehr beeindruckt.

Wann ich im Kino weggucke:

Ich gucke nie weg, höchstens in Momenten größter Spannung mache ich mal kurz die Augen zu.

Welcher Film hat mein Leben

verändert?

Ganz klar „Kids“ von Larry Clark. Der hat mich schon ziemlich umgehauen. Ich bin Kind des Übergangs, und das war damals praktisch meine erste Begegnung mit dem Westen.

Wäre mein Leben ein Filmset ...

... wäre ich Kamerafrau. Im Rampenlicht stehen ist nicht so mein Ding. Ich beobachte lieber im Stillen.

Mein Survival-Kit als Jurorin?

Ich steige eine U-Bahn-Station früher aus und laufe nach Hause. Bewegung und frische Luft helfen mir dabei, einen klaren Kopf zu bewahren.

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