Kultur : LESERJURY

Foto: Mike Wolff
Foto: Mike Wolff

Eleonore Wnendt,

57, Hausfrau. Wohnt in Potsdam.

Vier ihrer fünf Kinder

sind im Filmgeschäft tätig.

Bilder, die mein Leben prägten:

Wenn ich an meine Kindheit im Ruhrgebiet denke, sehe ich die Zeit schwarzweiß. Da waren Musikfilme

wie „Conny und Peter machen Musik“ ein tolles Erlebnis. Dann kam „Winnetou“, diese einfache Welt mit Gut und Böse war prägend für meine Generation. Dass das Leben etwas komplexer ist, die Erkenntnis kam noch früh genug. Da war ich im Ausland und habe „Alice’s Restaurant“ gesehen. Okay, es gibt andere Welten. Das erschloss sich mir dann.

Mein Berliner Lieblingskino:

Das Babylon, weil ich da zum ersten Mal den Film meines Sohnes auf der Leinwand gesehen habe. Und als Potsdamerin gehe ich gern ins Thalia in Babelsberg.

Zwischen den Filmen gehe

ich ein Bier trinken mit...

... Eva Mattes. Die habe ich kürzlich getroffen, sie ist toll. Oft ist es enttäuschend, wenn man Schauspieler trifft. Die sind oft so auf ihren Beruf fixiert.

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