LESUNG : Papas Tagebuch

Dass Klaus Kinski zu cholerischen Anfällen und Größenwahn neigte, ist bekannt. Er lebte beides nicht nur auf Bühne und Leinwand, sondern auch auf Papier aus. Die Verse strotzen vor Blasphemien und neo-expressionistischen Verschraubtheiten. Sein eher sanftmütiger Sohn Nikolai Kinski liest das Tagebuch eines Aussätzigen vor.

20.30 Uhr, Tipi - Zelt am Kanzleramt, Große Querallee, Tiergarten

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