Kultur : LESUNG

Rummelplatz

Kritiker halten dieses Werk von Werner Bräunig für einen der großen Nachkriegsromane der deutschen Literatur. Das SED-Plenum sah das 1965 anders und verbot den Roman. Bräuning konnte als Autor nicht mehr Fuß fassen und brachte sich 1976 um. Wenigstens posthum wird dem „schreibenden Arbeiter“ und seinem Roman über die Anfangszeit beider deutscher Staaten jetzt eine späte Ehre zuteil. Es liest Till Hagen (Foto).

Spukvilla, Mi 6.6., 20 Uhr, 6-10 €

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