Kultur : LEUTE

Feste und Gäste

Die „Movie meets Media“-Party ist ein Phänomen: Sie gehört nicht zum offiziellen Berlinale-Programm, findet aber stets am ersten Wochenende statt und hat sich zu einer der wichtigsten Feier-Termine gemausert – zumindest für deutsche Schauspieler, Regisseure und Showstars. Dieses Mal war das Gedränge besonders groß: Die Schauspieler Moritz Bleibtreu, Til Schweiger, Jürgen Vogel und Daniel Brühl waren am Freitagabend ebenso ins Ritz-Carlton gekommen wie Musikmanager Tim Renner, Komiker Oliver Kalkofe und der auffällig erblondete Regisseur Detlev Buck. Stammgast bei „Movie meets Media“ ist inzwischen Schauspieler Armin Rohde, der verriet im Foyer, wie man die Berlinale-Nächte heil übersteht: „Mindestens doppelt so viel Wasser trinken wie Alkohol.“ Seine Menge Wasser bisher? „Anderthalb Liter erst.“ In Tanzflächennähe amüsierten sich Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, Tokio-Hotel-Manager David Jost und Barbara Meier, Deutschlands aktuelles Next-Topmodel. Und dann erst die Ehemaligen: Ex-Schwimmerin Franziska van Almsick, Ex-Skispringer Sven Hannawald, Ex-Blümchen Jasmin Wagner. Ex-Gina-Wild Michaela Schaffrath war als Smalltalk-Partnerin äußerst gefragt, musste dauernd von ihren Abenteuern im Dschungel- Camp erzählen. Auch Bauunternehmer Richard „Mörtel“ Lugner (Foto) wollte mitfeiern, anders als beim Wiener Opernball aber ohne eingekaufte weibliche Starbegleitung, sondern mit Freundin Bettina Kofler. Wie er da an der Jägermeister-Theke lehnte, sah er schon kurz nach Mitternacht ziemlich müde aus. Im Gegensatz zu Evil Jared von der Rüpel-Rockband Bloodhound Gang. Der hielt sich gleich ganze Likörflaschen über den offenen Rachen. Aber nur, solange Kameras auf ihn gerichtet waren. Außerdem waren die Flaschen leer. sel

Nun bibbert mal schön. Ein Schal empfiehlt sich in einem „Arctic Palace“ getauften Partyort immer, das galt an diesem Samstagabend auch für die Gäste der Premierenfeier zu „Transsiberian“. Ein echter Sir war angekündigt, Ben Kingsley, der am Nachmittag schon mit Regisseur Brad Anderson und seinen Kollegen Thomas Kretschmann, Eduardo Noriega und Julio Fernándes auf dem Podium der Pressekonferenz gesessen hatte. Ursprünglich war auch Woody Harrelson angekündigt, er hatte abgesagt. ac

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