Kultur : LEUTE

Feste & Gäste

Vergesst Ariane Sommer und ihr Bad in Mousse au Chocolat, mit dem sie sich einst zur Prinzessin des Berliner Nachtlebens krönte. Heute badet, wer auf sich hält, in Vanillesauce (Foto). Obwohl, es blieb in der Sopranos Lounge am Gendarmenmarkt doch nur bei einer eigens dazu abgeordneten Bikini-Blondine, die in der knapp zur Hälfte gefüllten Plexiglaswanne Platz nahm – Höhepunkt der „Red Bear Night“, zu der die Produzenten Oliver Berben und Thomas Peter Friedl mit dem Erlebnisvermarkter Mydays eingeladen hatten. Die Gäste durften dann exotische Leckereien in die Sauce tunken, die das Model in einer separaten Schale reichte, so war auch dem Lebensmittelrecht Genüge getan. Schon am Eingang ging es glitschig zu, tauchte die Prominenz ihre Hände in Farbe, hinterließ ihren Abdruck und signierte ihn auch gleich. Für alle Gäste – darunter Karoline Herfurth, Michael Gwisdek, Sido, Jürgen Vogel, Heino Ferch, Uwe Ochsenknecht, Mariella Ahrens und ihr Patrick Faber-Castell – zweifellos ein unvergessliches Erlebnis. ac

Nicht so klebrig, in traditioneller Manier, verlief zeitgleich die Premierenparty zu „Fireflies in the Garden“ im Hotel de Rome in der nahen Behrenstraße. Gegen 1 Uhr morgens trafen dort die Stars des Films ein, Willem Dafoe, Heyden Panettiere und Ryan Reynolds, bislang solo: Scarlett Johansson, mit der er liiert sein soll, kommt frühestens am morgigen Mittwoch an. Ebenfalls bei der „Fireflies“-Feier: Komiker Oliver Pocher und Schauspielerin Sibel Kekilli. ac

Früher am Abend hatten die Nordrhein-Westfalen ihren großen Auftritt. In ihrer hochmodernen Landesvertretung zelebrierten sie den alljährlichen Empfang der Filmstiftung NRW. Vorab hatte das Düsseldorfer Unternehmen Henkel VIPs wie Senta Berger, Mario Adorf, Heinrich Breloer, Sönke Wortmann und viele andere in eine spezielle Lounge gebeten. Nicht nur Filmstars nutzen die Berlinale für den besonderen Auftritt. Zum ersten Mal zeigten sich dort auch Talkshow-Moderatorin Maybrit Illner und Telekom-Chef René Obermann (Foto) dort offiziell als Paar. Seitdem sie im letzten Herbst ihre Liebe öffentlich gemacht hatten, waren sie zusammen nur inoffiziell unterwegs gewesen, also nicht bei großen Bällen oder Galas. Auch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers trug sich ins Gästebuch ein und begrüßte später zusammen mit dem Geschäftsführer der Filmstiftung, Michael Schmid-Ospach, die 1200 Gäste. Mit 33 Millionen Euro Budget ist die Filmstiftung NRW die größte des Landes. In diesem Jahr ist sie mit 16 Filmen auf der Berlinale vertreten. Der Ministerpräsident begann seine kurze Ansprache an die Gäste mit dem aktuellen Fußballergebnis, gab dann seinem Stolz auf die produktive Filmindustrie seines Bundeslandes Ausdruck, in der rund 330 000 Menschen tätig sind. Am heutigen Dienstag geht es gleich weiter mit dem Networking. Da lädt die Filmstiftung NRW ins San Nicci am Bahnhof Friedrichstraße. Erwartet werden unter anderem Matthias Brandt, Heino Ferch, Julia Jentsch, Peter Lohmeyer, Michael Verhoeven, Jürgen Vogel und Oskar Roehler. Bi

Allein die besonderen Beziehungen zwischen Deutschen und Schweizern sind schon die beste Voraussetzung für das Gelingen einer Party. Arri Film München, Arri Rental und die zur Arri- Gruppe gehörende Schwarzfilm in Berlin, Bern und Zürich machten es am Sonntagabend vor, wie man ein gutes Fest ohne Schickimicki veranstaltet – und mit einem einzigartigen Blick über die Berliner Innenstadt. Etwa 600 Gäste waren der Einladung der Berliner Geschäftsführer Sepp Reidinger und Philipp Tschäppät in die cool-lässige Clublounge 40seconds an der Potsdamer Straße gefolgt. Zutritt zum Lift in den achten Stock hatten keine Filmsternchen und Möchtegern-Stars, sondern die wirklich Filmschaffenden hinter den Kameras. Gekommen waren unter anderem Produzenten wie Gernot Roll sowie Rita Serra-Roll von Ziegler Film München, Gabriele Röthemeyer von der Filmförderung Baden-Württemberg, Christine Rothe von Constantin-Film, Andreas Ströhl vom Filmfest München, Marco Valpiani von Ringier Film sowie viele Techniker und Kameraleute. Bis zum frühen Morgen plauderten die Gäste bei House- und Popmusik an der Bar, in den vielen Sitzecken und natürlich auf der Dachterrasse mit dem direkten Blick auf den Potsdamer Platz. sib

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