Kultur : LEUTE

Stars und Sternchen

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Mit Schneestürmen muss man rechnen um diese Zeit. Milla Jovovich , die in diesem Jahr neben dem Hauptredner Richard Gere als Stargast bei der am heutigen Montagabend stattfindenden Cinema-for-Peace-Gala im Konzerthaus am Gendarmenmarkt angekündigt ist, kam erst mit drei Stunden Verspätung an, zu spät für die Pressekonferenz, mit der sich die Mitwirkenden um den Veranstalter Jaka Bizilj schon traditionell warmlaufen. Da an schönen Schauspielerinnen derzeit kein Mangel ist, ging die frisch aus Kapstadt eingetroffene Schaupielerin Kristanna Loken (Foto) mit aufs Podium, wo Bärbel Schäfer eine Gesprächsrunde moderierte, an der unter anderen noch Unicef-Deutschland-Präsidentin Heide Simonis , Christopher Lee und der Regisseur Michael Caton-Jones („Scandal“, „Der Schakal“) teilnahmen. Letzterer stellte gestern seinen Film „Shooting Dogs“ vor, der sich mit den bedrückenden Verhältnissen in Afrika auseinander setzt. Vorher gab er sein persönliches Erfolgsrezept für gute Taten preis: Man muss nach Hollywood gehen, etwas Geld verdienen, um dann die Filme machen zu können, mit denen man wirklich etwas ändern kann. Etwas ändern könne man zum Beispiel, indem man die Leute dazu bringt, über das Unrecht, das geschieht, nachzudenken. Lee mit seiner eindrucksvollen tiefen Stimme wurde noch deutlicher: „Die Welt ist so ein schrecklicher Ort, wenn man die Zahlen hört, wie viele Kinder Not leiden, kann man sie gar nicht glauben.“ Deshalb sei es eine Pflicht zu helfen. 2005 bekam Unicef nach Angaben einer Sprecherin 220 000 Euro aus dem Erlös der Gala. Tickets kosten 660 Euro.Bi

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