Kultur : Lichtschalter als Erleuchtung und Designobjekt

Licht an, Licht aus: Kein Zimmer, keine Wohnung, kein Haus kommt ohne Lichtschalter aus. Doch obwohl sie jeder braucht und täglich nutzt, wurden Lichtschalter viele Jahre vor allem auf ihre Funktion reduziert. Die Optik zählte nicht viel. Doch das beginnt sich zu ändern. Nicht nur die Farben variieren, auch die Formen werden immer vielfältiger. „Dabei bleibt die Formensprache insgesamt allerdings geradlinig und klar“, so Peter Zec, Designexperte und Initiator des „Red Dot Design Award“ in Essen. Beispiele dafür sind der „Runde Schalter“ der Firma Merten in Wiehl (Nordrhein-Westfalen) und die „Serie 1930“ des Herstellers Berkers aus Schalksmühle. Letzteres Modell ist kein Kipp-, sondern ein klassischer Drehschalter aus Porzellan, ganz im Bauhausstil gehalten. Der Trend gehe eindeutig weg vom weißen Schalter in Standardform, wie er in jedem Baumarkt zu finden ist. Überhaupt spielt Farbe bei Lichtschaltern zunehmend eine Rolle. So präsentiert der Hersteller Gira aus Radevormwald seine neue Serie „Gira Event Klar“ gleich in mehreren Trendfarben von Sand über Grün bis Aubergine. dpa

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