''Linzer Sammlung'' : Das DHM stellt Hitlers Sammlung online

Das Deutsche Historische Museum stellt alle Informationen über die "Linzer Sammlung" des NS-Regimes vollständig ins Netz. Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen und Objekte, die im Auftrag Hitlers zwischen 1939 und 1945 teils angekauft, teils aus beschlagnahmtem, meist jüdischem Besitz ausgesondert worden waren.

Im Rahmen des „Sonderauftrags Linz“ sollten Kunstwerke für ein Museum in Linz gesammelt werden. Ein Teil davon, mindestens 567 Objekte, wurde im Münchner „Führerbau“ gelagert. Insgesamt umfasst der vom DHM auf Grundlage von Karteien und den für Hitler persönlich angefertigten „Führer-Alben“ bearbeitete Bestand 4731 Werke.

Die jetzige Online-Veröffentlichung (www.dhm.de/datenbank/linzdb) ordnet erstmals die im Bundesamt für offene Vermögensfragen bewahrten Abbildungen der NS-Sammlung den schriftlichen Angaben der Karteien zu, um Rückgabeersuchen gemäß der Washingtoner Vereinbarung von 1998 zu ermöglichen.

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