Literatur : Poesiefestival Berlin vom 4. bis 12. Juni

Zum 11. Mal heißt es: Bühne frei für das Poesiefestival Berlin, das als Hauptspielort wieder die Akademie der Künste am Hanseatenweg gewählt hat.

Begegnung der Kontinente? Immigranten steigen auf Teneriffa von ihrem Boot (2007).
Begegnung der Kontinente? Immigranten steigen auf Teneriffa von ihrem Boot (2007).Foto: Manuel Lerida/PA/dpa

In über 50 Lesungen und Gesprächen mit rund 170 Künstlern richtet die Literaturwerkstatt diesmal einen Schwerpunkt zum Thema Mittelmeer ein. Die dichterischen Passagen reichen von Griechenland bis in den Maghreb, von Istanbul bis nach Marseille.

Nach dem Vorspiel mit Europas Verfassung in Versen eröffnet heute um 20 Uhr Weltklang – Nacht der Poesie die Reise, u. a. mit Elke Erb und Michael Krüger aus Deutschland, Anat Pick aus Israel, Michael Ondaatje aus Kanada, Yang Lian aus China und Nina Kibuanda aus dem Kongo. In der Reihe „Versschmuggel“ übersetzen sechs deutsche Dichter sechs Italiener – und umgekehrt. Den Abschluss bildet am 12. Juni um 20 Uhr die szenische Aufführung von Pier Paolo Pasolinis Gedichten „Dunckler Enthusiasmo“ in der Übersetzung von Christian Filips.

Infos unter: www.literaturwerkstatt.org. (Tsp)

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