Literatur : BERICHTIGUNG

Vor einer Woche wurde in dem Text „Mohammeds Erben“ die Behauptung aufgestellt, auf der Webseite muslim-markt.de sei ein „verklausulierter Mordaufruf“ gegen den Historiker Hans-Peter Raddatz zu finden gewesen. Das Landgericht Oldenburg, das sich mit Raddatz’ Klage gegen die Webseitenbetreiber beschäftigte, sah das anders: Die Kammer folgte der Einschätzung der Experten des Bundeskriminalamts, dass „die betreffende Äußerung des Angeschuldigten nicht als Mordaufruf, sondern als sog. Mubahala zu werten“ sei. „Hierbei handele es sich um eine Verwünschungsformel, die in der arabisch-islamischen Kultur im Alltag weit verbreitet sei.“

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