Berliner Märchentage : Sagenhaftes in der Hauptstadt

Märchen faszinieren und begeistern von je her Klein und Groß. Auf den Berliner Märchentagen können sich Freunde sagenhafter Geschichten und Mythen verzaubern lassen - in diesem Jahr zum 18. Mal getreu dem Motto "Von Löwenherzen und Räubertöchtern".

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Die 18. Berliner Märchentage. Schwedische Märchen und Geschichten. -Foto: Berliner Märchentage

BerlinDie 18. Berliner Märchentage vom 8. November bis 25. November sind der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren gewidmet, die am 14. November 100 Jahre alt geworden wäre. In Lindgrens Geschichten begegnen Kinder der starken Pippi Langstrumpf oder der mutigen Ronja Räubertochter, fliegen mit Karlsson vom Dach über Häuser oder laufen mit dem Pferd Miramis über Wolken. "Nach den Brüdern Grimm und Hans Christian Andersen hat weltweit keine Schriftstellerin die Fantasien der Kinder so nachhaltig beflügelt wie Astrid Lindgren", sagte die Direktorin der Berliner Märchentage, Silke Fischer.

In über 850 Veranstaltungen werden Märchen erzählt, Märchen gelesen und Märchen gespielt. Zwei Wochen lang laden die Berliner Märchentage auf eine Reise durch Schwedens Märchen-, Mythen- und Sagenwelt ein und werden ein Ort für Fantasie und Kreativität. Unter den über 100 Märchenlesern sind auch prominente Erzähler wie der Schauspieler Oliver Korittke und die Moderatorinnen Sandra Maischberger und Ulla Kock am Brink.

Zum Abschluss des Festivals wird es noch einmal prominent. Am 25. November wird die "Goldene Erbse", der Preis der Berliner Märchentage, verliehen. Die diesjährigen Preisträger sind der Sänger Peter Maffay, die Verlegerin Heidi Oetinger und der schwedische Autor Henning Mankell. Alle drei wollen die Auszeichnung persönlich entgegennehmen. (mit dpa)

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