Filmkritik : Petterson und Findus sind bester Laune

Der erste Petterson-und-Findus-Film mit richtigen Schauspielern und einem 3D-animierten Kater ist enorm aufwendig und dürfte kleinen Kinogängern großen Spaß machen.

Susanna Nieder
Großer Spaß: Findus und Petterson mit Pfannkuchentorte
Großer Spaß: Findus und Petterson mit PfannkuchentorteFoto: Promo

Im Kinofilm „Petterson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft“ spielt Ulrich Noethen einen sehr aufgeräumten Petterson, der gar nicht vor sich hinmuffeln will wie das Original aus den Büchern von Sven Nordqvist. Im zur Seite steht ein 3D-animierter Findus, der so liebenswert und quirlig ist, wie man ihn sich nur wünschen kann. Marianne Sägebrecht wird zu einer rosigen, fülligen Beda Andersson, der Petterson sehr gerne Kaffee serviert. Max Herbrechter spielt einen tollpatschigen Gustavsson, dessen Hund nie macht, was er soll.

Der Look von Sven Nordqvists Büchern wurde unglaublich aufwendig bis ins kleinste Detail hergestellt, selbst die Landschaft besteht aus einer Riesentapete und sorgfältig hingestellten Blümchen. Die Stimmung ist ist slapstickmäßig heiter, was Kindern zwischen vier und acht wahrscheinlich wahnsinnig gut gefallen wird. Manche Eltern werden sich nach Sven Nordqvists krakeligen Linien und verträumten Suchbildern mit Mucklas sehnen, denn die Poesie bleibt bei dieser überdeutlichen Umsetzung zwangsläufig auf der Strecke. Trotzdem wird dieser Film ein Familienspaß werden.

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