Künstlerbriefe : Zeugen der Vergangenheit

Begleitend zur Kunstschau "Die schönsten Franzosen kommen aus New York" zeigt die Berliner Staatsbibliothek Künstlerkorrespondenzen von Courbet bis Manet. Allerdings nur an diesem Wochenende.

BerlinDie Berliner Staatsbibliothek zeigt begleitend zur großen Kunstschau "Die schönsten Franzosen kommen aus New York" zwei Tage lang bedeutende Korrespondenz deutscher und französischer Künstler. Die Briefe unter anderem von Gustave Courbet, Edouard Manet, Claude Monet und Max Slevogt sind am Freitag und Samstag (3./4.8.) in der Bibliothek schräg gegenüber der Neuen Nationalgalerie zu sehen. Auch Handschriften von Jean-Auguste-Dominique Ingres, Auguste Rodin, Adolph Menzel, Max Liebermann und Lovis Corinth sind ausgestellt, wie die Staatsbibliothek bekannt gab.

Die Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie zeigt noch bis zum 7. Oktober 150 Werke aus der Sammlung des Metropolitan Museums of Art in New York, darunter Gemälde von Monet, Manet und Gauguin. Die Sammlung, die seit 1. Juni in Berlin präsentiert wird, gilt als wichtigste Kollektion französischer Maler des 19. Jahrhunderts außerhalb Frankreichs. Die Präsentation in der Staatsbibliothek wird ergänzt mit Autografen deutscher Sammler und Händler, die enge Bezüge zur französischen Kunst hatten und dem Impressionismus in Deutschland zum Durchbruch verhalfen - darunter der Berliner Kunsthändler Paul Cassirer sowie der damalige Direktor der Berliner Nationalgalerie, Hugo von Tschudi. Die über Jahrhunderte gewachsene Autografensammlung der Staatsbibliothek umfasst knapp 1000 Nachlässe und mehr als 320.000 Handschriften aller Bereiche der Geisteswissenschaften, der Naturwissenschaften und der Literatur. (mit dpa)

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