Literatur : LESESTOFF

Jürgen Tietz

Gilles Bachelet:

Die irrste Katze der Welt. Deutsch von Edmund Jacoby. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2007. 24 Seiten. 12,90 Euro. Ab fünf Jahren.

Keine Frage, das ist die irrste Katze der Welt. Das behaupten zwar fast alle Katzenbesitzer von ihrem Liebling. Doch die Katze, die Gilles Bachelet in seinem Bilderbuch vorstellt, ist wirklich verrückt anzuschauen.

Dazu kommt, dass sie ziemlich dick und sehr lieb ist – und sie hat eine erstaunlich lange Nase und zwei Stoßzähne. Kein Wunder also, dass sie auch noch einige andere Eigenschaften besitzt, die seltsam unkatzenartig wirken. Ihr Besitzer ist sich jedenfalls noch nicht ganz sicher, zu welcher Rasse sie eigentlich gehört. Immerhin hat er das Tier schon häufiger gemalt – doch leider konnte er noch keines seiner Bilder verkaufen. Liegt das nun an den Bildern? Oder an der Katze?

Gilles Bachelet ist ein hinreißend komisches Bilderbuch gelungen, bei dessen Lektüre sich der Rezensent und seine (drei) Kinder vor Lachen gekugelt haben. Ach ja, ganz nebenbei gelingt es Bachelet auch noch, seinen Lesern durch die „Katzen“-Bilder ein kleines Kunsträtsel zum Thema „Wer war der Künstler?“ unterzuschieben. Keine Frage – dieses Buch bietet ein geradezu elefantöses Lesevergnügen. Jürgen Tietz

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