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Literatur : LESESTOFF

Frank Jansen

Andrea Röpke:

„Ferien im Führerbunker“. Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen, Hannover 2008. 128 Seiten, 5 Euro.

Oft drucksen Rechtsextremisten herum, wenn sie nach ihrer Haltung zum NS-Regime gefragt werden. Vor allem NPD- Funktionäre antworten ausweichend oder gar nicht, um Strafverfahren wegen Verherrlichung des Nationalsozialismus und ähnlicher Delikte zu vermeiden. Intern wird natürlich Klartext geredet: Die Zeit von 1933 bis 1945 gilt als nachahmenswertes Modell, und vor allem die Waffen-SS wird zur Heldentruppe stilisiert. Ein Verein geht noch einen Schritt weiter. Die „Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ)“ drillt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Tradition der Hitlerjugend. Strikt abgeschottet von der Öffentlichkeit versuchen die Anführer der HDJ, eine jungbraune Elite aufzubauen. Sie soll an dem in der Szene oft beschworenen Tag X, der erneuten Machtergreifung, als Führungspersonal des neonationalsozialistischen Staates bereitstehen. Das klingt krude bis verrückt, ist aber seit vielen Jahren Realität. Die Journalistin Andrea Röpke schildert in der knapp 130-seitigen Broschüre „Ferien im Führerbunker“, wie die HDJ neonazistische Kindererziehung betreibt. Die Organisation handelt durchaus im Sinne der Eltern, die ihren Nachwuchs in die Zeltlager der HDJ schicken und meist selbst aus der NPD und anderen Organisationen der Szene stammen. Röpke widmet sich seit Jahren intensiv der HDJ – mit hohem Risiko. Vor zwei Jahren wurden sie und ein Kameramann am Rande eines HDJ-Treffens in Brandenburg von Neonazis überfallen und geschlagen. Die detail- und kenntnisreich geschriebene Broschüre ist eine wertvolle Argumentationshilfe für die sich mehrenden Stimmen, die 1990 gegründete HDJ endlich zu verbieten. Immerhin hat das Bundesinnenministerium im Oktober mit einer Razzia signalisiert, das Ende der HDJ einleiten zu wollen. Auch wenn es so kommt – die Broschüre bliebe ein exemplarischer Blick in die mentalen Abgründe der Neonazis. Frank Jansen

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