Kultur : Literaturpreise für Martin Mosebach und Robert Menasse

Der diesjährige Kleist-Preis geht an den Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach. Die mit gut 20 000 Euro dotierte Auszeichnung wird dem Autor im November in Berlin überreicht. Der 1951 geborene Mosebach hat Gedichte, Essays und Romane veröffentlicht, zuletzt die Bände "Eine lange Nacht" und "Der Nebelfürst". Der Kleist-Preis war während der Weimarer Republik die bedeutendste literarische Ehrung, die nach vieljähriger Pause wiederbegründet und unter anderem Heiner Müller sowie Ernst Jandl zuerkannt wurde.

Den mit 7500 Euro dotierten Lion-Feuchtwanger-Preis der Berliner Akademie der Künste erhält wiederum der österreichische Schriftsteller Robert Menasse ("Die Vertreibung aus der Hölle", "Erklär mir Österreich"). Der 57-Jährige Autor verstehe es auf "einzigartige Weise", den "erzählerischen Umgang mit der Geschichte neu zu bestimmen", heißt es in der Begründung der Jury. Die Auszeichnung wird am 26. Mai verliehen, die Laudatio hält der serbische Schriftsteller Aleksandar Tisma.

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