MÄDCHENSPORTFEST„Leyla rennt“ : Kicken, werfen, gucken

Friederike Sander

„Während ihr fallt, schlagt ihr den Arm gerade auf den Boden, damit eure Ellenbogen nicht verletzt werden. Außerdem federt ihr den Sturz so ab“, erklärt die Ju-Jutsu Trainerin Susanne Diener. Zusammen mit einer Schülerin präsentiert sie in einem Workshop die Kampfsportart Ju-Jutsu, die eine Mischung aus Judo, Karate und Aikido ist. Beim Mädchensportfest „Leyla rennt“ werden noch viele andere Kampfsport-Workshops angeboten. Man kann Boxen, Judo oder Kickboxen ausprobieren.

Zum Angebot gehören aber auch Tanz (zum Beispiel Bauchtanz oder Streetdance), Fußball, Streetball und Minigolf. Eine der Veranstalterinnen, Itong Ehrke, erklärt mir, warum es so eine Mädchensportfest überhaupt gibt. Eine der Aufgaben von „Leyla rennt“ ist es, durch Sport möglichst viele Kinder und Jugendliche zu integrieren. Außerdem soll die Veranstaltung natürlich zeigen, wie viel Spaß Sport macht und die Mädchen an Vereine vermitteln, von denen es in Kreuzberg nur wenige gibt.

Mir hat das Fest sehr gut gefallen. Besonders gut fand ich die Atmosphäre. Alle waren sehr entspannt und freundlich. Davon könnt ihr euch bei einer weiteren Ausgabe von „Leyla rennt“ am Freitag in Kreuzberg selber überzeugen und ebenfalls viele Sportarten ausprobieren. Jungen sind übrigens nur in weiblicher Begleitung erwünscht. Sie dürfen nicht an den Angeboten teilnehmen. Friederike Sander

Sportplatz Lohmühleninsel, bei schlechtem Wetter: Flatowsporthalle, Vor dem Schlesischen Tor 2, Kreuzberg, Fr 14.9.,

14-18 Uhr, für Mädchen ab 8 Jahren, Eintritt frei. Infos: www.leyla-rennt.de. Friederike Sander ist 14 Jahre alt

und wohnt in Prenzlauer Berg.

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