Kultur : MaerzMusik: Charles Ives und ein begehbares Gehirn

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Er stelle sich die MaerzMusik, so Festivalleiter Matthias Osterwoldt gut gelaunt, „wie eine Landschaft“ vor: Demnach durchstreife der ideale Besucher die verschiedensten Felder, hüpfe von einem Spielort zum nächsten, von einem Thema zum anderen – nie ohne anleitendes Konzept, aber doch jederzeit als Herr seiner individuellen Lüste. Musik aus Frankreich und China, neue Musik auf alten Instrumenten, PerformanceInstallationen, die Wiederbelebung der Sonic Arts Lounge, diverse Projekte mit Schülern („Schule machen“) sowie der amerikanische Komponist Charles Ives – das sind die Schwerpunkte beim diesjährigen „Festival für aktuelle Musik“ in Berlin.

Anlass für Ives sind der 130. Geburtstag und der 50. Todestag des großen US-amerikanischen Klangerneuerers in diesem Jahr. Unter dem Motto „Charles Ives und die Folgen“ finden vom 18. bis 28. März mehr als 30 Uraufführungen der Werke zeitgenössischer Komponisten statt, darunter Tristan Mureil, Olga Neuwirth, La Monte Young und Chaya Czernowin. Als Veranstaltungsorte dienen neben dem Haus der Berliner Festspiele u.a. der Hamburger Bahnhof, das HAU EINS, die Sophiensäle und die Studios in der Nalepastraße. Auch auf der Unterbühne des Festspielhauses soll erstmals musiziert werden. In einem begehbaren Gehirnmodell („Brain Study“) verwandelt Julian Klein die Gehirnströme von Besuchern in Klänge. Le.

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