Kultur : Mahnmal: USA: Streit um Denkmal für Gefallene entschieden

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Der amerikanische Präsident George W. Bush hat am Montag, dem Memorial Day, das Gesetz über die Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg unterzeichnet. Damit wurde der Streit entschieden, der acht Jahre lang um das Projekt getobt hatte. Selbst auf gerichtlichem Wege können die Denkmalsgegner nun kaum noch etwas ausrichten. Insbesondere der Standort des Mahnmals - in der US-Hauptstadt auf der Mall zwischen dem Washington Monument und dem Lincoln Memorial - war als unangemessen kritisiert worden. Aber auch die Größe des Projekts stand zur Diskussion. Das Denkmal soll unter anderem aus einem Halbkreis von 56 Steinsäulen bestehen, die acht Meter hoch sind. Der Baubeginn des 160 Millionen Dollar teuren Monuments wurde auf diesen Dezember festgelegt. Mehr als 16 Millionen Amerikaner haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft. Etwa 4,9 Millionen Veteranen sind noch am Leben.

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