Kultur : Max-Ophüls-Filmfest feiert 25. Geburtstag

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Seinen 25. Geburtstag feiert das Saarbrücker MaxOphüls-Filmfest in diesem Jahr. Und weil es sich seiner Tradition als Nachwuchs-Festival für den deutschsprachigen Film verpflichtet fühlt, wurde es am Montagabend mit einer Geschichte über das Erwachsenwerden eröffnet: Die Heldin in „Olgas Sommer“ von Nina Grosse ist 16. Grosse kommt nicht zum ersten Mal an die Saar: 1991 gewann sie gemeinsam mit Helmut Berger den Ophüls-Preis für „Nie im Leben“. Bis zum 1. Februar konkurrieren in diesem Jahr 15 Filme um den mit 36000 Euro (einschließlich einer Verleihförderung) dotierten Hauptpreis, 8 Werke aus Deutschland, 3 aus der Schweiz, 2 aus Österreich, eine deutsch-österreichische und eine deutsch-luxemburgische Koproduktion. Im Kurzfilmwettbewerb laufen ebenfalls 15 Produktionen, anlässlich des Jubiläums werden außerdem Siegerfilme aus früheren Jahren präsentiert. Festivalchef Boris Penth, der sein Amt 2003 als Nachfolgerin von Christel Drawer antrat, erwartet mindestens 20000 Besucher in den drei großen Saarbrücker Festivalkinos. Zur Festivaljury gehören die Schauspielerin Barbara Rudnik und der Regisseur Leander Haußmann. Die Preisverleihung am Sonntag moderiert der Schauspieler Peter Lohmeyer. chp

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