Kultur : Maxim Billers „Esra“ bleibt verboten

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Der stark autobiografisch gefärbte Liebesroman „Esra“ von Maxim Biller darf auch in einer entschärften Fassung nicht erscheinen. Das hat das Landgericht München I in einem am Mittwoch bekannt gegebenen Urteil verfügt. Auch die neue Fassung, in der Passagen herausgenommen wurden, verletzt nach Ansicht der 9. Zivilkammer die Persönlichkeitsrechte von Billers ExFreundin und deren Mutter, weil die Frauen weiterhin als Figuren des Romans erkennbar blieben. Kritiker sehen durch die Entscheidungen der Justiz die Freiheit der Kunst tangiert. dpa

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