Kultur : Mazedonien-Einsatz: Marsch, marsch nach Skopje - Über die 400 deutschen Soldaten

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Zum Thema Dokumentation: Fischers Bundestagsrede in Auszügen.
Chronologie: Auslandseinsätze der Bundeswehr
Hintergrund: Die NATO-Operation "Essential Harvest"
Die Aufgaben: Was die Bundeswehr in Mazedonien erwartet.
Die Beteiligten: Welches Land wieviel Soldaten nach Mazedonien schickt Für die deutschen Soldaten hat der Einsatz in Mazedonien bereits am Mittwochabend begonnen. Im Laufe des Tages sind zunächst aus dem Kosovo, aus Prizren, zwei Einsatzkompanien in Richtung Skopje aufgebrochen. Jede Kompanie hat rund 110 Soldaten. Der Weg über die Grenze sollte nach Angaben der Hardthöhe per Landmarsch zurückgelegt werden. Gestern begann auch die Verlegung der Soldaten von Deutschland nach Mazedonien. Aus verschiedenen Standorten in Deutschland wurde eine Stabs- und Unterstützungskompanie mit rund 200 Soldaten zusammengestellt. Einige Soldaten flogen bereits um 18 Uhr von Wunstorf (Niedersachsen) nach Skopje, andere folgten um 18 Uhr 30 von Penzing (Bayern).

Das deutsche Logistiklager soll nördlich von Skopje in Erebino entstehen. Die Deutschen werden einem französischen Bataillon unterstellt. Ihre Aufgabe: Waffen einsammeln. Im Kosovo macht die Truppe noch vieles mehr: Patrouillieren, Munition entschärfen, Straßen bauen, Infrastruktur in Stand setzen. Diese Aufgaben können auch die Soldaten, die aus Deutschland kommen, ausführen. Zum Beispiel die Saarland-Brigade. Bei den 27 "Saarländern" handelt es sich um Sanitäter, Fernmelder, Pioniere und Köche.

Für den Einsatz werden zunächst rund 163 Millionen Mark zur Verfügung gestellt: Davon sind 148 Millionen für die Beschaffung von Material vorgesehen, das für den Einsatz benötigt wird.

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