Mehr Geld fürs Grips : Grips Theater: Es gibt etwas mehr Geld

Das um seine Existenz kämpfende Berliner Grips-Theater bekommt von 2012/13 an jährlich 100 000 Euro mehr aus der Landeskasse. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses beschloss am Freitag die Aufstockung. Der Gründer der weltberühmten Kinder- und Jugendbühne, Volker Ludwig, fordert mindestens 150 000 Euro mehr.

Wie die Fraktionen von SPD und CDU gemeinsam mitteilten, soll der Berliner Kulturhaushalt im kommenden Jahr insgesamt um 1,4 Prozent wachsen, 2013 um 2,5 Prozent. Das Plenum muss der Entscheidung noch zustimmen.

Grips-Geschäftsführer Volker Ludwig betrachtet die Entscheidung als Teilerfolg: „Unsere finanziellen Probleme sind damit nicht aus der Welt, aber die Erhöhung ist ein Fortschritt. Wir werden uns weiterhin um eine nachhaltige Lösung bemühen.“ Die Gründung eines Förderkreises für das Grips-Theater ist in Planung. In den vergangenen Wochen hat das Haus am Hansaplatz eine Welle von Solidaritätsbekundungen erlebt. Theaterleiter, Schauspieler und Theaterbesucher setzten sich beim Regierenden Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit für die Rettung des Grips ein, das seit Jahren als unterfinanziert gilt. dpa/Tsp

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