Kultur : Mein Loriot

Er befreite die Deutschen aus der humorfreien Zone. Durch ihn entdeckten sie ihre Nachbarn und sich selbst. Eine persönliche Geschichte.

Axel Hacke

Die ganze vergangene Woche über befand ich mich auf einer so genannten Lesereise, das heißt: Ich verbrachte die Tage auf Flughäfen, Bahnhöfen und in Hotels, und abends las ich aus meinen Büchern vor. Um mich auf diesen Artikel einzustimmen, hatte ich Loriots „Gesammelte Werke“ bei mir, vier Bände, 1152 Seiten, leinengebunden, in Kassette. Das macht 4,1 Kilogramm. Wenn ich meinen Koffer vom Gepäckförderband hob, erinnerte ich mich an Loriots Mini-Drama mit den fünf sehr verwirrten Männern, die sich am Flughafen um fünf exakt gleich aussehende Koffer streiten. Ich fühlte mich wie Herr Nr. 5, der beim großen Koffer-Raten sagt: „Meiner ist verhältnismäßig schwer.“ Herr Nr. 1 antwortet darauf: „Ich habe einen ziemlich langen…“ Und Herr Nr. 4 sagt: „Na, kürzer ist meiner auch nicht!“

4,1 Kilogramm. Ein Werk, übertroffen allenfalls von Vielschreibern wie Goethe oder Karl May. Aber schon eine Rilke-Gesamtausgabe müsste man in gefüttertes Schweinsleder binden, damit sie da heranreichte, ganz davon abgesehen, dass Rilke, was selten erwähnt wird, im Leben nicht einen einzigen Kinofilm zustande gebracht hat. Wir haben hier also einen Autor von Gewicht, dem die Goldenen Kameras 1969 und 1977 so sehr gebührten wie der Adolf-Grimme-Preis 1973, der Karl-Valentin-Orden 1974, der Erich-Kästner-Preis 1984, der Ernst-Lubitsch-Preis 1988, der Bayerische Filmpreis 1989, und wie ihm auch jeder andere denkbare Preis gebührte, zum Beispiel 1999 der Oberbayerische Kulturpreis. Wenngleich ich damals längere Zeit überlegte, was eigentlich das spezifisch Oberbayerische in Loriots Werk ausmacht. Die Jodelschule? Sie erinnern sich? Holleri di dudl jö…

Auf den Hund gekommen

Ich schreibe hier übrigens als einer, dessen Leben gleichsam vom ersten Tag an von Loriots Schaffen begleitet wurde. Als ich ein kleiner Junge war, hatte der „Stern“ eine Kinderbeilage namens „Sternchen“, in welcher Loriot unter anderem Geschichten von Reinhold, dem Nashorn, veröffentlichte. Er dichtete und zeichnete im „Stern“ 17 Jahre lang, Woche für Woche. Ich erstarre vor Respekt bei dem Gedanken: 17 Jahre lang wöchentlich eine Geschichte erfinden! Und das war ja nicht alles, was er tat, in jenen Jahren! Reinhold war mir ein lieber Freund.

Im April 1956, meinem Geburtsjahr, erschien eine Folge (die ich natürlich nicht damals, im Alter von drei Monaten, sondern erst später in einem Buch und dann jetzt wieder, auf meiner Loriot-Lesereise, zur Kenntnis nahm), 1956 erschien also eine Folge, in der Reinhold, ein rotes Nashorn übrigens, sich irgendwie beschmutzt hatte, deshalb zu einer chemischen Reinigung ging, deren Besitzer er fragte: „Sagen Sie mir, guter Mann, ob man mich entflecken kann?“ Der Mann stopfte das rote, fleckige Nashorn darauf in einen Reinigungskessel und sprach: „Oh, gewiss, nur keine Scheu, nachher sind Sie gänzlich neu!“

Als aber Reinhold die Reinigung wieder verließ, war zwar seine rote Farbe, nicht aber waren die Flecken weg. Traurig sagte er: „Gänzlich neu, wie sonderbar! Nur der Dreck blieb, wo er war.“ Der „Stern“ erhielt darauf mit Einschreiben einen Brief des „Hauptverbandes Färberei und chemische Reinigung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.“, in dem es hieß: „Wir sind sehr erstaunt darüber, dass Sie hiermit der Öffentlichkeit, insbesondere aber unserer Jugend, demonstrieren zu müssen glauben, dass durch die chemische Reinigung die Farbe verschwindet, während der Dreck haften geblieben ist, obgleich der dargestellte Betriebsinhaber vorher erklärt hat: ,Nachher sind Sie gänzlich neu.’ Sie werden uns sicherlich nicht absprechen wollen, dass wir Sinn für Humor haben. Hier jedoch handelt es sich um eine offensichtliche Herabsetzung und Verächtlichmachung des Chemisch-Reinigungs-Gewerbes, und wir sehen bei dieser Entstellung der wirklichen Verhältnisse eine Schadenszufügung für unser Gewerbe in besonderem Maße darin, dass dem jugendlichen Gedächtnis solche Darstellungen sehr leicht haften bleiben.“

Heute, 47 Jahre später, ist man geneigt, auch diesen Brief für eine Erfindung Loriots zu halten. „Das klingt ja wie bei Loriot“ ist eine stehende Redewendung geworden, der man hier zu Lande häufig begegnet. Es ist nämlich einerseits so, dass jeder im Werk des Geehrten immer etwas von sich selbst, seinen Verwandten, seinen Nachbarn, seinem Alltag wiederfindet. Andererseits findet man nach mehr als 50 Jahren Loriotschen Schaffens in diesem Alltag immer auch Loriot wieder. Gewissermaßen sind das Leben der Deutschen und seine Persiflierung durch den Künstler eine nicht mehr zu trennende Verbindung eingegangen.

Als Loriot im „Stern“ mit seiner Arbeit begann, zeichnete er unter anderem die berühmte Serie „Auf den Hund gekommen“, in der Hunde und Menschen quasi gegeneinander ausgetauscht wurden und beispielsweise auf einem Sofa eine strickende Hündin und ein Hund (mit einer Katze auf dem Schoß) beisammen saßen, während ein Mann mit Nase, Melone und Streifenhose hereinkam, den Teppich mit schmutzigen Füßen befleckend. Sagte die Hündin zum Hund: „Alles, was er macht, ist sinnlos.“ Bei solchen und anderen Zeichnungen protestierte damals nicht nur der Verband chemischer Reinigungen. Sondern der ganz normale Leser schrieb: „Verstehe nicht, dass die Zeitung solch einen Idioten beschäftigt. Mir und vielen meiner Bekannten erregt er Brechreiz mit seinen Zeichnungen. Könnten Sie ihm nicht ein kl. Fläschchen E 605 eingeben?“

Der Deutsche nimmt ja gern ernst. Und er macht leider auch gern Ernst, nicht wahr? Aber er nimmt und macht doch heute bei weitem nicht mehr so schnell und so oft ernst wie noch vor Jahrzehnten, als Loriot mit seiner Arbeit begann. Auf welche Widerstände in dieser humorfreien Zone er da stieß – das ist heute weitgehend vergessen und vor allem: Es ist, für heute, undenkbar. Ich glaube, es ist kein bisschen übertrieben, wenn man diese Veränderung zum Besseren zu einem sehr erheblichen Teil ihm, Vicco von Bülow, gutschreibt. Sein Werk ist den meisten Deutschen so geläufig, dass man gewöhnlich nur den Anfang einer seiner Geschichten, Dramen, Sketche erzählen muss, damit ein anderer daraus bis zum Ende weiterzitiert. Und das ist eben nicht so, weil er irgendwie harmlos wäre. Er ist kein unverhüllt aggressiver Satiriker, nie gewesen. Warum auch? Doch wer ihn je für einen Humoristen hielt, der bloß aufs Lachen und sonst nichts aus wäre, der verwechselte die Form mit dem Inhalt, der sah nicht, welch ätzenden, gnadenlosen Spott er ins Gewand der Liebenswürdigkeit hüllt. Das hat eine subversive Kraft, und mit der hat er wirklich etwas bewirkt.

Niemand hat die Deutschen auf diese Weise bis zur Kenntlichkeit karikiert. Wann wäre der Professor Grzimek jemals so sehr Professor Grzimek gewesen wie in seiner Parodie durch Loriot, das Wesen der Steinlaus ergründend? Wann wäre Eduard Zimmermann so überdeutlich Eduard Zimmermann gewesen wie in seiner Darstellung durch Loriot bei Bekanntgabe der Tatsache, dass in der vergangenen Nacht aus bisher ungeklärten Gründen „sämtliche Häftlinge aus allen deutschen Strafanstalten ausgebrochen“ seien und sich zurzeit auf freiem Fuß befänden? Und wann wäre der deutsche Fernsehzuschauer sich selbst näher gewesen als in Loriots Sketch von dem Ehepaar, das vor einem kaputten Fernsehgerät hockt, es wie gewohnt anstarrend? Sagt der Mann: „Ich gehe nach den Spätnachrichten der Tagesschau ins Bett.“ Darauf sie: „Aber der Fernseher ist doch kaputt!“ Darauf er: „Ich lasse mir von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben, wann ich ins Bett zu gehen habe!“

Kein Volk vergleicht sich so gern, so angstvoll interessiert mit anderen Völkern wie die Deutschen. Sehr oft ist Loriot in Interviews und Gesprächen gefragt worden, ob denn die Deutschen humorloser als andere Völker seien. Er hat einmal geantwortet, sie seien das gewiss nicht, sie lachten genauso gern wie andere. Aber sie nähmen die Tatsache, dass es so ist, nicht so wichtig wie andere. Sie mäßen dem Humor eine geringere Bedeutung zu. Anderes hielten sie für wichtiger. Das ist sicher wahr. Wie viele deutsche Aufsätze sind darüber geschrieben worden, was eigentlich komisch ist und was nicht, warum das Komische überhaupt komisch ist, ob es nicht generell ein bisschen komisch ist, dass das Komische so komisch ist? Und ob das wirklich so sein muss. Viele haben die Komik mit großem Ernst analysiert, wenige sind dem Ernst mit Komik zu Leibe gerückt. Man trennt auch gerne hier zu Lande. Ernst ist Ernst und Spaß ist Spaß –aber im Traurigen das Komische zu sehen und im Komischen das abgrundtief Traurige, das gelingt nicht vielen.

Die meisten Leute glauben ja, dass einer, der humorvoll schreibt, im Ganzen, sozusagen immer und jederzeit ununterbrochen witzig sei. Und sie haben das Gefühl, dass alles, was sich leicht und lachend liest oder anhört oder anschaut, auch leicht und lachend erdacht worden ist. Mit Staunen hören sie, dass die Herstellung von Komik Arbeit ist, harte Arbeit sogar. Und dass es Lustigeres gibt, als den Tag vor leeren Blättern zu beginnen, im Wissen, dass bei Sonnenuntergang auf diesen Blättern etwas halbwegs Witziges stehen sollte. Humor muss dem Leben abgewonnen werden. Er ist sonst nicht gut, hinterlässt keine nachhaltige Wirkung, keine bleibende Erleichterung.

Wer die industriell gefertigten Ablach-Sendungen sieht, die heute das Fernsehen weit übers Erträgliche hinaus beherrschen, weiß, was gemeint ist. Man fühlt sich nach ihrer Betrachtung wie nach einer Mahlzeit bei McDonald’s: zwar gesättigt, aber nicht wirklich wohl. Bloß schwer. Und hat einen schalen Geschmack. Nach Loriots Fernsehbeiträgen und Filmen war das immer anders, so wie es zum Beispiel auch nach einem Film von Woody Allen immer anders war: Man geht da mit dem Gefühl wieder in die Welt hinaus, dass sie einem noch anderes zu bieten hätte als die banale Befriedigung simpler Bedürfnisse. Man verlässt sie mit dem Gefühl, mit dem man allerbeste Restaurants verlässt – wobei, kaum erwähnt man „allerbeste Restaurants“, ich schon wieder an Loriots Rezept für Bauernomelette denken muss: „Ein bis zwei zarte Landwirte werden durch ein Sieb gestrichen…“ Es hat dies erwähnte Gefühl zunächst einmal mit der äußersten Sorgfalt seiner Arbeit zu tun.

Peinliche Nudeln

Man lese zum Beispiel den erwähnten Text über das Ehepaar mit dem kaputten Fernseher, man lese fast jeden beliebigen anderen Dialogtext von Loriot, man lese ihn wieder und wieder – und wird keinen Mangel finden. Da greift immer eins ins andere, nichts ist forciert, alles ergibt sich vollkommen logisch. Man steht vor einem perfekt gearbeiteten Stück Handwerk. Jeder Schreiner, jeder Koch, jeder Schlosser könnte hier lernen, was Berufsethos bewirken kann, vorausgesetzt, man hat eines. „Scheinbar leichter Hand, in Wahrheit aber in verzweifelter Anstrengung gewinnt Loriot der Welt das Komische ab und beweist damit sich und uns, dass sie vielleicht nicht vollkommen sinnlos ist“, hat Patrick Süskind darüber einmal geschrieben.

Manchmal stelle ich mir vor, wie es ist, wenn er morgens ins Büro kommt, und da wartet sein ganzes Personal auf ihn, wie die Leute in einer Firma auf den Chef warten, zur Dienstbesprechung: Männer und Frauen mit Nasen, der Hund Wum, die Herren Müller-Lüdenscheidt und Dr. Klöbner, auch das Ehepaar Hoppenstedt, Herr Vogel, Herr Mossbach, Herr Striebel, Paul Winkelmann und die anderen – und der Chef sagt ihnen, was heute zu tun ist. Es muss schön sein, sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Figuren geschaffen zu haben. Das hat etwas Göttliches. Aber betrachten wir jene, die da versammelt sind, genauer! Reduzieren wir Loriots Figuren des Erkenntnisgewinns halber einmal um alles Komische! Dann bleiben Mitleid erregende Gestalten.

Der Rentner, der von einem eiligen Herrn um Feuer gebeten wird, zehn Minuten in allen Taschen nach dem Feuer sucht, dabei die Gelegenheit nutzt, dem unverhofften Gesprächspartner sein halbes Leben zu erzählen, ihm Fotos aus seinem Leben zu zeigen, endlich einmal mit jemandem zu reden – nur Feuer kann er nicht geben. Ein unendlich Einsamer in einer Welt, die sich einen Dreck für sein Leben interessiert. Die Ehepaare Hoppenstedt und Pröhl, welche sich bei einem Abendessen zur Feier ihrer fünfjährigen Freundschaft über das vermeintlich ungerechte Teilen einer Nachspeise namens Kosakenzipfel so sehr zu streiten beginnen, dass die beiden Damen sich am Ende auf der Straße mit Worten wie „Jodelschnepfe“ und „Winselstute“ beschimpfen. Der Lottogewinner Erwin Lindemann, der in einem Fernsehbeitrag sich selbst vorstellen soll, von dem Fernsehteam aber so fertig gemacht wird, dass er am Schluss nur noch unzusammenhängendes Zeug redet.

Übrigens tauchte vor fünf Jahren in meinem Arbeitszimmer ein Fernsehteam auf, das mich bat, ich möge für eine Sendung zu Vicco von Bülows 75. Geburtstag zwei Glückwunschsätze in die Kamera sprechen. Ich wurde gebeten, auf meinem Sofa Platz zu nehmen. Dann ging es los: Ob das Bild hinter mir unbedingt an der Wand hängen müsse! Nein? Weg damit. Könne man das Bücherregal neben mir etwas verrutschen? Okay. Dann räumen wir es aus und – ab in die Ecke. Sagen Sie, haben Sie nicht eine besser entspiegelte Brille? Hmmm. Jetzt sagen Sie mal was. Moment, Ihre Haare! Ach, jetzt war das Mikro aus, könnten Sie das noch mal. Und jetzt ein bisschen schneller… Ich fürchte, ich habe Loriot am Ende zu einem Lottogewinn und zur Eröffnung seiner neuen Papst-Boutique in Wuppertal gratuliert.

Niemand, der nicht in seinem Werk sich oder einen, den er kennt, wiedererkennen würde, mit etwas, das ihm das Leben schwer macht: Mit der quälenden Angst, ausgerechnet dann peinlich zu sein, wenn man das Größte will, also gerade dann unbemerkt eine Nudel im Gesicht zu haben, wenn man eine Liebeserklärung abgeben möchte. Mit der eigenen Zwanghaftigkeit. Mit der Unfähigkeit, sich anderen gegenüber zu behaupten. Sich zu erklären. Vor allem aber: Mit dem Wissen, dass alle anderen Menschen einen nicht verstehen. Und dass man sie nicht versteht. Dass man aber trotzdem mit ihnen zusammenleben muss. Das ist ja sozusagen das Problem der menschlichen Existenz schlechthin.

Primitive Männer

„Alles, was ich als komisch empfinde“, hat er einmal gesagt, „entsteht aus der zerbröselten Kommunikation, aus dem Aneinander-Vorbeireden, aus den Problemen, sich zu äußern, aber auch daraus, das Gesagte zu verstehen.“ Manchmal sind die Menschen in Loriots Geschichten so unfähig, dass sie sich nicht über den Kauf eines Bettes, geschweige denn über einen Film oder über politische Sachverhalte verständigen können, nein, die Ehepaare dort sind nicht einmal mehr in der Lage, über das Frühstücksei zu reden, ohne dass es im Schrecklichsten endet. „Gott, was sind Männer primitiv!“, sagt die Ehefrau am Ende des Mini-Dramas „Das Ei“. Und er spricht vor sich hin: „Ich bringe sie um… morgen bringe ich sie um.“ Das ist bei Loriot sehr komisch. An Millionen Frühstückstischen in diesem Land findet es aber genauso statt und ist dort überhaupt nicht witzig. Es treibt die Leute zur Verzweiflung. Und wenn es sie nicht in die Verzweiflung treibt, weil das ein viel zu großes Gefühl ist, eines, das sie sich zu empfinden nicht mehr trauen, dann treibt es sie doch ins Verstummen, in die Ignoranz, in die Bosheit.

Humorvoll zu schreiben, heißt: das Schwere leicht zu machen. Den Gedanken überhaupt erst einmal zu ermöglichen: Man könnte über alles lachen, sogar und vor allem über sich selbst. Die Welt kann hoffnungslos sein, aber wir können lachen. Alles kann schwer sein, aber wenn wir lachen, können wir schweben. Das ist eine tröstliche Erkenntnis. Mein Leben lang hat er mich getröstet mit dem, was er tut. Mehr kann ein Autor nicht für einen Menschen tun. 4,1 Kilogramm. Selten ist mir schweres Gepäck leichter geworden.

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