Meret Oppenheim : Tim Renner enthüllt Gedenktafel für Meret Oppenheim

Meret Oppenheim ist in Berlin geboren, lebte in der Schweiz und wurde in Paris berühmt: Nun hat Kulturstaatssekretär Tim Renner eine Gedanktafel in Erinnerung an die surrealistische Künstlerin enthüllt.

Streng, fantastisch, verspielt. Die Schweizer Surrealistin Meret Oppenheim im März 1975.
Streng, fantastisch, verspielt. Die Schweizer Surrealistin Meret Oppenheim im März 1975.Foto: dpa

Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner hat am gestrigen Montag eine Gedenktafel für die Surrealistin Meret Oppenheim enthüllt. Die Tafel an ihrem Charlottenburger Geburtshaus in der Joachim-Friedrichstraße 48 wurde anlässlich des 101. Geburtstags der 1985 gestorbenen Künstlerin angebracht. Meret Oppenheim kam hier 1913 zur Welt, verbrachte aber schon ihre frühe Kindheit wie ihr späteres Leben meistens in der Schweiz.

In den dreißiger Jahren stellte sie im legendären Pariser „Salon des Surindépendants“ aus. Die Retrospektive, die der Martin-Gropius-Bau 2013 zu Meret Oppenheims 100. Geburtstag ausrichtete, würdigte erstmals ihre künstlerische Vielseitigkeit zwischen Dada und Surrealismus, ihre Ebenbürtigkeit mit Avantgarde-Freunden und -Kollegen wie Man Ray, Marcel Duchamp, André Breton oder Max Ernst. Die Ausstellung verstand sich auch als späte Hommage an die gebürtige Berlinerin, deren berühmtestes Kunstwerk die „Pelztasse“ von 1936 ist. 1882 war Meret Oppenheim mit dem Großen Preis der Stadt Berlin ausgezeichnet worden, sie war außerdem Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Tsp

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