Mit Kurzfilmen nach Hollywood : Zwei Deutsche in der Endrunde für den Studenten-Oscar

Am 7. Juli werden in Los Angeles die Studenten-Oscars verliehen. Der Münchner Filmstudent Lennart Ruff und der in London studierende Nachwuchsfilmer Peter Baumann gehören zu den drei Finalisten.

So sieht er aus, der Studenten-Oscar. Hier einer in Bronze.
So sieht er aus, der Studenten-Oscar. Hier einer in Bronze.Foto: dpa

Zwei deutsche Nachwuchsregisseure haben es in die Endrunde für den diesjährigen Studenten-Oscar geschafft. Wie die Oscar-Akademie in Beverly Hills am Freitag mitteilte, sind die Kurzfilme „Nocebo“ des Münchner Regisseurs Lennart Ruff und „Border Patrol“ von Peter Baumann unter den drei Finalisten für den besten ausländischen Studentenfilm. Mit im Rennen ist der Kurzfilm „Paris on the Water“ des israelischen Jungregisseurs Hadas Ayalon. Bei der Preisvergabe am 7. Juni in Los Angeles wird sich herausstellen, wer die Trophäe in Gold, Silber oder Bronze bekommt.

Zehn Absolventen von internationalen Filmhochschulen waren Anfang Mai als Anwärter ausgesucht worden. Darunter war auch Ilker Çatak von der Hamburg Media School mit seinem Kurzfilm „Wo wir sind“, der nun nicht in die Endrunde kam.

Der Abschlussfilm „Nocebo“ von Lennart Ruff an der Hochschule für Fernsehen und Film München ist ein Thriller um eine fehlgeschlagene Medikamentenstudie, bei der ein Patient stirbt. Baumann drehte seinen Film „Border Patrol“ in Großbritannien an der Northern Film School in Leeds. Die schwarzhumorige Komödie dreht sich um zwei Polizisten, die an der deutsch-österreichischen Grenze eine Leiche finden. (dpa)

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