Kultur : Mitten am Rand

Berlins Kulturzentrum „Radialsystem V“

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Am 9. September wird am Ostbahnhof „Radialsystem V“ eröffnet, ein Veranstaltungsort, der in Berlin seinesgleichen sucht. Ein Haus für Klassik und Pop, Probe und Aufführung, Kunst und Markt, Ohr und Gaumen, Kinder und Kulturgewiefte. Das von dem Berliner Architekten Gerhard Spangenberg umgebaute Abwasserpumpwerk soll, so Folkert Uhde und Jochen Sandig, die das neue Haus als geschäftsführende Gesellschafter betreuen, zahlreiche Dialoge in Gang setzen. Vielseitig geht es in dem ehemaligen Industriedenkmal schon am ersten Wochenende zu. Eröffnet wird mit „Open House und Party“, tags darauf gibt es künstlerische Aktionen unter dem Thema „Vier Elemente im Haus der fünf Sinne“. Hochkarätig besetzt sind die ersten regulären Veranstaltungen: Die Tanzcompagnie von Sasha Waltz, selbst Vorsitzende des eigens gegründeten künstlerischen Kuratoriums, wird ab dem 14.9. ihr neues Stück „Dialoge 06 – Radiale Systeme“ zeigen. Mitglieder der Akademie für Alte Musik Berlin, des Vocalconsorts Berlin und der musikFabrik musizieren. Am 16. und 23. 9. darf man bei Nachtkonzerten Barockmusik oder persischen Santur-Klängen im Liegen zuhören. Und ab dem 21.9. ist die ehemalige Schaubühnen-Produktion „d’avant“ zu sehen, ein „Mosaik aus Tanz und Gesang“. cte

Holzmarktstr. 33. Ab Samstag Karten unter www.radialsystem.de, ab Montag auch unter Tel. 6165 8712.

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