Kultur : Möbel mit Spaßfaktor sind multifunktional und flexibel

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Multifunktionalität und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten sind nach Einschätzung von Experten bei neuen Möbeln fast schon ein Muss. Was bei Küchen schon länger üblich ist, wird jetzt auch bei Sofas, Schränken, Betten oder Regalen angeboten. Die einzelnen Bestandteile können wie aus einem Baukasten ausgewählt und so kombiniert werden, dass sie genau auf die Bedürfnisse des Käufers zugeschnitten sind. Im Idealfall sind die neuen Möbel so flexibel, dass sie täglich aufs Neue veränderbar sind.

„Die Leute haben selber Spaß am Gestalten“, nennt Ursula Geismann vom Verband Deutscher Möbelhersteller (VDM) einen der Trends, die auf der Internationalen Möbelmesse (IMM) in Köln zu sehen waren. „Ein Sofa, das nichts kann, ist out“, lautet die Einschätzung der Expertin. Wichtig sei etwa die Möglichkeit, Rücken- oder Armlehnen klappen, drehen oder verschieben zu können. Einige Hersteller haben das bereits zum Prinzip erhoben. Dabei gehe es nicht nur um Mehrwert und Nützlichkeit, sondern auch um einen gewissen Spaßfaktor: „Es wird sicherlich auch der Spieltrieb ausgelebt.“

Flexible Möbel, die sich mit wenigen Handgriffen verändern lassen, sind auch eine Reaktion auf kleine Wohnungen oder kleine Haushalte. Wenn der Raum beschränkt ist, müssen die Möbel einfach mehr bieten. dpa/gms/Tsp

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